Ziel des Projekts war, neben berufsstrukturellen Faktoren die Bedeutung von Interdependenzen in Partnerschaften für den Berufsverlauf am Beispiel der Medizin aufzudecken. Ausgewertet wurden Strukturdaten, anhand derer retrospektiv die Verteilung von Frauen und Männern, die aktuelle geschlechtsspezifische Segregation und die Folgen des zunehmend restriktiver werdenden Arbeitsmarktes identifiziert werden. Im Rahmen einer Vollerhebung wurde weiterhin die berufliche Situation der Befragten in Beziehung zum privaten Bereich gesetzt: Strukturen der und Positionen in Partnerschaften wurden analysiert, um Möglichkeiten, berufliche Optionen wahrzunehmen und geschlechtervergleichend zu untersuchen. Das Kultusministerium hat Teile des Projekts (Strukturanalyse und Vollerhebung) gefördert, die Ärztekammer Schleswig-Holstein gewährte einen Zuschuss.