Geschlechterrolle im Diskurs: Frauen und Männer an dieser Universität wird eine gemeinsame Reflexionsmöglichkeit durch die Perspektiven und Erklärungsmodelle verschiedener Wissenschaftsgebiete eröffnet: - Inwieweit können Frauen und Männern heute noch geschlechterspezifische Rollen zugeschrieben werden? - Wie hat sich das Rollenbewußtsein in der heutigen Generation entwickelt? - Welche Bedingungen waren für die Entstehung eines asymmetrischen Rollen- und Machtverhältnisses verantwortlich? - Wodurch kann die langfristige Aufrechterhaltung dieser Rollen und Machtstrukturen erklärt werden? - Inwieweit sind diese gesellschaftlichen Zuweisungen noch heute in formellen und informellen Institutionen gegenwärtig und welche Implikationen sind aus ihnen abzuleiten? Im darauffolgenden Seminar im WS 1999 / 2000 wurden folgende Themen und Problemfelder von verschiedenen Gast / Dozentinnen und Gast / Dozenten hinterfragt und diskutiert: - Die Auseinandersetzung mit Vorbildern ist in Ausbildung, Lehre und Forschung anregend und wichtig. - Noch immer gilt: Je höher der akademische Grad, je höher die Verantwortungsebene, desto niedriger der Anteil der Frauen. - Welche Mechanismen fördern die patriarchalen Machtstrukturen unserer Bildung und Gesellschaft? Durch die Vorstellung verschiedener Frauenbiographien ist die Möglichkeit gegeben, Frauengeschichten im Kontext der jeweiligen Epoche zu reflektieren.