Die Geschlechterverhältnisse in Arbeit, Arbeitsmarkt und Organisation werden durch die Globalisierungsprozesse beeinflusst, wobei es sich um widersprüchliche und grundsätzlich gestaltbare Prozesse handelt. Wichtig ist, eine entsprechend komplexe Konzeption der Globalisierung zu entwickeln, die ermöglicht, das Wechselverhältnis von ökonomischen, politischen und kommunikativen Prozessen wahrzunehmen. Ansätze zu Global Gouvernance, zu Geschlecht und Arbeit, zu internationalen Organisationen und Netzwerken auf Branchen- und Betriebsebene sollen unter der Fragestellung untersucht werden, ob sie neue Potentiale zur horizontalen Kommunikation und Gestaltung enthalten, in welchen Formen die staatlichen Institutionen und kooporativen Verbände mit ihnen interagieren und welche Ergebnisse festzustellen sind. Zentral ist die Vermittlung der europäischen Ebene mit der der neuindustrialisierten Länder. Das Projekt richtet sich auf einen Praxisbezug für gewerkschaftliche Frauenarbeit, für NGOs (KonsumentInnenverbände usw.) und Frauengruppen.