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Forschungsprojekte zum Gender Mainstreaming

Gemeinwesenarbeit als Netzwerk
ProjektleiterIn Noack, Prof. Dr. Winfried
Forschungsgebiete
Projektlaufzeit 01. Januar 2000 -
01. Januar 2005
Forschungsregion / -land Deutschland
Bundesland Sachsen-Anhalt
Beschreibung

Die Projekte Organisierte Kinder- und Jugendarbeit, Offne Frauenarbeit, Kinderfreizeitstube, Nachbarschaftskreise, Aussiedlerarbeit, Mädchenarbeit, Ästhetisierung der Lebenswelt sowie integrative Angebote für das Netzwerk sind die Konstituenten der Gemeinwesenarbeit. Vgl. dazu auch W. Noack, Integrative, katalytische Gemeinwesenarbeit als Netzwerk, Soziale Arbeit 4 (1998). Ders., Christliche Gemeinwesenarbeit als Zukunftsgestaltung, in: Oestreich, B., u.a. (Hrsg.), Glaube und Zukunftsgestaltung. Festschrift zum hundertjährigen Bestehen der Theologischen Hochschule Friedensau, Frankfurt a.M. 1999. Das Projekt Gemeinwesenarbeit läuft seit 1995 und setzt sich fort, solange Mitarbeiter gewonnen werden können. Beobachtet und reflektiert werden die autopoietischen Wandlungen des Netzwerkes und seine ständige Veränderung, die zu einer kontinuierlichen Neuordnung zwingt. Als wir 8 MitarbeiterInnen durch ABM anstellen konnten, waren wir in der Lage, ein neues Modell von Streetworking zu entwickeln, veröffentlicht in: W. Noack, Aufsuchende Sozialarbeit. Das Dual von Streetworking und Homeworking in: Sozialmagazin 7.8. (1998). Für die Kinder- und Jugendarbeit erhielt Renate Noack am 15. 10. 1998 den dritten Preis des Landes Sachsen-Anhalt für präventive Jugendarbeit. Es gelang ihr zusammen mit den beiden Streetworkern, die Rechten, Linken und Aussiedlerjugendlichen zu versöhnen (Renate Noacks Projekt Freundschaftsinitiative). Heute hat die Stadt Genthin nach unserer neuesten Umfrage (2001) etwa 17% linksorientierte, nicht engagierte Linke, keine in Erscheinung tretenden Rechten und normalisierte Aussiedlerjugendliche. Die silent majority der Jugendlichen ist politisch neutral. Mitarbeiterwechsel in der Zahl (zur Zeit können wir nur drei Mitarbeiter anstellen) und in den Kompetenzen zwingen zu immer neuen Anpassungen an die Netzwerkautopoiese. Wenn die Möglichkeit, ABM- oder ASM-Kräfte anzustellen, aufhört, wird dieses Projekt auslaufen müssen, wie in ganz Ostdeutschland viele soziale Projekte nicht mehr fortgeführt werden könnten und wie die gesamte Sozialarbeit in Ostdeutschland darunter leiden wird. Zur Zeit wird das Netzwerk getragen durch drei Frauen, von denen Cortina Münch, Dipl. Päd. (HS), fest angestellt ist, während die beiden anderen Frauen über ABM angestellt sind, und Studenten der Theologischen Hochschule Friedensau.

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Kontakt
AnsprechpartnerIn Noack, Prof. Dr. Winfried
Institution Theologische Hochschule Friedensau
Straße/Nr. An der Ihle 5 A
Anschrift Zusatz Fachbereich Christliches Sozialwesen , Institut für Integrierte Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit
PLZ / Ort 39291 Friedensau
Telefon +49 (0)3921 91-6139
Telefax +49
eMail winfried.noack@thh-friedensau.de
Internet-Adresse

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