| Frauenarbeit ist ein wichtiger Zweig sozialpädagogischer Gemeinwesenarbeit, denn die Frauen sind trotz aller Emanzipationsbestrebungen nach wie vor benachteiligt. Die Frau hat weniger soziale Aufstiegschancen als der Mann. Ihre Freizeit ist begrenzt und zerfasert in Patchwork-Zeiten. Bei einer Scheidung drohen ihr Armut und Benachteiligung, und besonders, wenn sie Kinder hat, die sie allein erziehen muss, gehört sie oft zur Klasse der Armen in der Gesellschaft. Da zudem noch immer der Mann die aktive Rolle übernimmt und der Frau die passive, leidende zuordnet, bedarf sie in höherem Maße der Stützung und Hilfe. Darum ist Frauenarbeit wichtig, um therapeutisch und alltagsweltlich zu helfen. Hierfür haben wir ein neues ganzheitliches Konzept entwickelt (Bildungsarbeit, therapeutische Stabilisierung, Sinnvermittlung und Haltgebung für arbeitslose Frauen, Alltagsbildung, Lebenslernen, Themen über Politik und Gesellschaft, über Ehe, Familie und Erziehung, Selbsterziehung und Reifung, Probleme des Gemeinwesens, Erlebnispädagogik und Kulturarbeit). |