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Forschungsprojekte zum Gender Mainstreaming

Employment and Women's Studies: The Impact of Women's Studies Training on Women's Employment in Europe
ProjektleiterIn Gerhard, Prof. Dr. Ute ; Wischermann, Dr. Ulla
Forschungsgebiete
Projektlaufzeit 00. 0000 -
00. 0000
Forschungsregion / -land Deutschland
Bundesland
Beschreibung
Bis zu 100.000 Frauen haben europaweit Frauen- und Geschlechterstudien studiert. Bisher gibt es keine empirische Erhebung, die die Auswirkungen des Studiums auf den Berufsverlauf der Absolventinnen und auf die Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt analysiert. Auf einer strukturellen Ebene wird zunächst untersucht, wie die Erwerbsbeteiligung von Frauen im europäischen Vergleich variiert und wie die unterschiedlichen Erwerbsarbeitsmuster zu erklären sind. Das Interesse der Studie richtet sich auch auf die Lebensplanung der Absolventinnen insgesamt und damit auf die Arrangements zwischen Familien- und Erwerbsarbeit. Weitere Fragen sind: Inwieweit wirken Absolventinnen der Frauen- und Geschlechterstudien in anderen Berufen und Disziplinen als Multiplikatorinnen? Wie sehen ihre Einflussmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt aus? Können qualifizierte Absolventinnen dazu beitragen, dass die Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt verringert wird? Können Sie sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen, gar neue Arbeitsplätze schaffen?

Das europäische Forschungsprojekt "Employment and Women’s Studies" wird von 11 Projektpartnerinnen in 9 Ländern durchgeführt. Es werden jeweils Expertisen erarbeitet für Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Slowenien, Spanien und Ungarn sowie ländervergleichende Studien durchgeführt. Hierbei geht es um die Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen, Erwartungen und Erfahrungen der Absolventinnen, die Professionalisierung von Frauen- und Geschlechterstudien und Gleichstellungs- und Arbeitsmarktpolitiken.

Das Projekt gliedert sich in vier Phasen: In der ersten Phase werden Hintergrundinformationen zur jeweiligen nationalen Arbeitsmarktstruktur aufbereitet und sowohl die Institutionalisierung von Frauenstudien nachgezeichnet als auch die Gleichstellungsgesetzgebung dargestellt. Die unterschiedlichen Entwicklungen in BRD und DDR sind in bezug auf deren juristische, soziale und politische Dimensionen zu berücksichtigen. In der zweiten Projektphase werden quantitative und qualitative Daten erhoben. Hierzu dienen standardisierte Interviews sowie leitfadengestützte Interviews mit Absolventinnen und gegenwärtigen Studentinnen der Frauen- und Geschlechterstudien europa- bzw. deutschlandweit in ausgewählten Universitäten. In der dritten Phase erfolgt die Auswertung des Materials im Hinblick auf die ländervergleichenden Forschungsfragen. In der vierten und letzten Phase ist die Veröffentlichung der Ergebnisse geplant. Zudem werden politische Empfehlungen zur Verbesserung der Studiengänge und zum Abbau der gesellschaftlichen Benachteiligung von Frauen für diese Projektphase entwickelt.

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Kontakt
AnsprechpartnerIn Simone Mazari / Dr. Marianne Schmidbaur
Institution Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien
Straße/Nr. Robert-Mayer-Str. 5
Anschrift Zusatz Fach 107
PLZ / Ort 60054 Frankfurt/M
Telefon +49 (0)69-798-2 20 49
Telefax +49 (069)-798-2 23 83
eMail mazari@em.uni-frankfurt.de
Internet-Adresse

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