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30.06.2004
Verbesserung der rechtlichen Grundlagen für die Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr
Das Bundeskabinett hat am 30. Juni 2004 den Entwurf eines Gesetzes zur Durchsetzung der Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr beschlossen. Der Gesetzentwurf soll die rechtlichen Grundlagen für die Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten schaffen. Zugleich sind Regelungen vorgesehen, die die Vereinbarkeit von Familie und Dienst in den Streitkräften verbessern sollen. mehr...
Kontext: Frauen in der Bundeswehr
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30.06.2004
Paare ohne Trauschein mit Kindern im Osten üblicher
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, betreuten im Mai 2003 23% der 1,8 Mill. nichtehelichen Lebensgemeinschaften im früheren Bundesgebiet und 44% dieser 558.000 Paare in den neuen Ländern und Berlin-Ost Kinder unter 18 Jahren. Damit war der Anteil der nichtehelichen Lebensgemeinschaften, die minderjährige Kinder versorgten, an allen nichtehelichen Lebensgemeinschaften in Ostdeutschland fast doppelt so hoch wie in Westdeutschland. Im April 1996 betrug dieser Anteil im Osten Deutschlands rund das Zweieinhalbfache des westdeutschen Anteils. Damals versorgten noch 47% der 438.000 nichtehelichen Lebensgemeinschaften in den neuen Ländern und Berlin-Ost und lediglich 18% dieser 1,4 Mill. Paare im früheren Bundesgebiet minderjährige Kinder. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der europaweit größten jährlichen Haushaltsbefragung zu den Lebens- und Arbeitsverhältnissen in Deutschland.
zu diesem Thema siehe auch: G/I/S/A - Aktuelles vom 12.06.2004 sowie Gender-Report 2003 - Formen des familiären Zusammenlebens |
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29.06.2004
Mädchen rauchen stärker als Jungen, während Jungen andere legale und illegale Rauschmittel im größeren Umfang konsumieren als Mädchen
Die Studie "Moderne Drogen- und Suchtprävention (MODRUS III)", die im Auftrag des Interministeriellen Arbeitskreises Sucht des Landes Sachsen-Anhalt (Ministerium für Gesundheit und Soziales, Ministerium des Innern, Kultusministerium) erstellt wurde, basiert auf einer Befragung von 2.349 Schülerinnen und Schüler an 22 Schulen in Sachsen-Anhalt. MODRUS III ist eine Fortsetzung der bereits im Jahr 1998 (MODRUS I) und im Jahr 2000 (MODRUS II) durchgeführten Erhebungen und ermöglicht damit erstmals einen Datenvergleich. Im Hinblick auf geschlechtsspezifische Besonderheiten wurde festgestellt, dass Mädchen stärker rauchen als Jungen. Als Grund für das Rauchen gaben 40 Prozent der Mädchen an, schlank bleiben zu wollen. Andere legale und illegale Rauschmittel werden hingegen von Jungen in größerem Umfang konsumiert als von Mädchen (15 bis 20 Prozent mehr).
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zur Studie MODRUS III... |
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24.06.2004
Neue Studie "Deutschland 2020" beurteilt auch anhand gender-relevanter Faktoren die demografische Zukunft der Nation
In der Studie "Deutschland 2020" werden auf der Basis von 22 Indikatoren insgesamt 440 deutsche Landkreise und kreisfreie Städte hinsichtlich ihrer demografischen Veränderungen bis zum Jahr 2020 bzw. ihr diesbezügliches Leistungspotenzial bewertet. Bestandteil der Bewertungsindikatoren sind dabei auch der Frauenanteil und die Kinderzahl. In Sachsen-Anhalt erhält der Ohrekreis mit 3,55 Punkten die höchste Bewertung, die schlechteste Note weist das Mansfelder Land mit 4,73 Punkten auf.
Zur Studie... |
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23.06.2004
Auftaktveranstaltung "Gender Mainstreaming im Städtebau" in Dessau am 16. Juli 2004
Hinter dem Forschungsfeld "Gender Mainstreaming im Städtebau" verbirgt sich die Forderung nach gleichwertigen Lebensbedingungen für Frauen und Männern. Es soll erprobt werden, wie Gender Mainstreaming konkret in der Städtebaupolitik seinen Niederschlag findet und die Gleichstellungsperspektive in alle städtebaulichen Planungen und Umsetzungen vor Ort in den Kommuen aktiv und sichtbar einbezogen werden kann. Neben Pulheim wurde die Stadt Dessau als Modellkommune ausgewählt. In Dessau wird Gender Mainstreaming in die aktuellen Aufgaben und Planungen des Stadtumbaus einbezogen. Ziel ist, sowohl die Beteiligungsprozesse als auch konkrete städtebauliche und freiraumplanerische Vorhaben zu qualifizieren. Vor diesem Hintergrund findet am 16. Juli 2004 in Dessau die Auftaktveranstaltung "Gender Mainstreaming im Städtebau" statt.
zur Einladung... |
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18.06.2004
Anteil der Väter an den Elternzeit nehmenden Haushalten nach der Elternzeitnovellierung (01.01.2001) gestiegen
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde ein Bericht über die Elternzeit erstellt, aus dem hervorgeht, dass sich seit der Neuregelung der Elternzeit der Anteil der Väter von 1,5 auf rund 5 Prozent erhöhte. Der nach wie vor geringe Anteil der Väter in Elternzeit wird damit begründet, dass zum einen ihr Verdienst zu Hause gebraucht wird und zum anderen berufliche Nachteile befürchtet werden. Insgesamt nehmen 85 Prozent der elternzeitberechtigten Haushalte Elternzeit in Anspruch, 35 Prozent der Eltern in Elternzeit arbeiten in Teilzeit.
Zusammenfassung des Berichts zur Elternzeit Daten und Fakten zur Elternzeit |
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15.06.2004
G/I/S/A kooperiert mit GENANET Zur wechselseitigen Stärkung der Leistungspotenziale innerhalb der Durchsetzung von Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit in verschiedenen Politikfeldern kooperiert das G/I/S/A mit genanet - der Leitstelle für Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Frankfurt/Main. Genanet setzt sich dafür ein, dass Genderaspekte in Umweltforschung und Umweltpolitik durchgängig berücksichtigt und auch in die Arbeit der Umweltverbände integriert werden. Bei genanet werden Positionen zu Umweltpolitik und Nachhaltigkeit aus der Geschlechterperspektive entwickelt, Strategien zu deren Umsetzung diskutiert und Strukturen aufgebaut, die eine effektive Einflussnahme auf politische Entscheidungen ermöglichen. Das G/I/S/A ist durch Th. Claus im Strategie-Beirat von genanet vertreten.
mehr Informationen über genanet unter: www.genanet.de
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14.06.2004
Frauen, Wissenschaft und Technologie:
Messung der aktuellen Fortschritte auf dem Gebiet der Gleichstellung von Männern und Frauen
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Frauen holen allmählich bei den Studienabschlüssen im Ingenieurwesen auf, insbesondere in den Mitgliedstaaten von EU-15
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Forscherinnen arbeiten eher in Sektoren mit geringeren FuE-Ausgaben
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Das Niveau der Ausbildung wirkt sich unterschiedlich auf die Beschäftigungsergebnisse von Frauen und Männern aus.
Statistik kurz gefasst – Wissenschaft und Technologie, 6/2004 EUROSTAT, Europäische Gemeinschaften 2004,
zur Veröffentlichung...
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12.06.2004
Zahl der Ehepaare mit Kindern geht zurück - Zahl der Lebensgemeinschaften mit Kindern wächst
Wie die Daten im Gender-Report 2002 und 2003 belegen, ging im Zeitraum von 2001 bis 2002 die Zahl der Ehepaare in Sachsen-Anhalt um 1,5 % zurück, während sich die Zahl der nichtehelichen Lebensgemeinschaften um 0,4 Prozent erhöhte. Unter demo-grafischen sowie bevölkerungs- und familienpolitischen Gesichtspunkten erscheint es interessant, dass sich die Zahl der Ehepaare mit Kindern um 0,7 Prozent verringerte, demgegenüber jedoch die Zahl der Lebensgemeinschaften mit Kindern gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent zunahm. Bei Paaren mit Kindern unter 18 Jahren, bei denen von einem erhöhten Betreuungsaufwand auszugehen ist, verringerte sich die Zahl der Ehepaare mit Kindern in dieser Altersgruppe von 2001 bis 2002 um 2,6 Prozent und stieg die der nichtehelichen Lebensgemeinschaften im gleichen Zeitraum um 5,6 Prozentpunkte an.
Nähere Informationen dazu in den Gender-Reports 2002 und 2003 unter der Rubrik Forschung / Information auf dieser Seite |
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09.06.2004
Männer verbringen mehr Zeit vor dem Computer als Frauen
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verbringen Männer mehr Zeit vor dem Computer als Frauen. Vor allem männliche Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren verbringen täglich nahezu eineinhalb Stunden ihrer Freizeit mit dem Computer - so lange wie niemand sonst. Junge Frauen im gleichen Alter beschäftigen sich dagegen weniger als eine halbe Stunde ihrer täglichen Freizeit mit dem Computer. Das geht aus einer Studie zur Zeitverwendung in Deutschland hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum zweiten Mal nach 1991/92 vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wurde.
zur Studie...
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