| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 28.07.2004 Jahresbericht 2004 der Europäischen Kommission über Gleichbehandlung und Antidiskriminierung erschienen Der zweite Jahresbericht über Gleichbehandlung und Antidiskriminierung in der EU handelt von Maßnahmen zur Förderung von Gleichbehandlung und neuen Rechten auf gesetzlichen Schutz gegen Diskriminierung, die innerhalb der EU im letzten Jahr eingeführt worden sind.
Hier können Sie den Bericht herunterladen. | |
| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 28.07.2004 Mehr Jungen als Mädchen wiederholen eine Klassenstufe Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im auslaufenden Schuljahr 2003/2004 rund 252.600 Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen eine Klassenstufe wiederholt. Rund 145.300 der Wiederholer waren Jungen; das ist ein Wiederholeranteil von 3,4% gegenüber 107.300 Mädchen und einer Quote von 2,5%. | |
| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 23.07.2004 Leichter Anstieg der Ehescheidungen und Eheschließungen in Sachsen-Anhalt Laut Statistischem Landesamt Sachsen-Anhalt erhöhte sich im Jahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Ehescheidungen und Eheschließungen. Gaben sich im Jahr 2002 9.274 Paare das Ja-Wort, waren es im Jahr 2003 9.316 Paare. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Ehescheidungen, so stieg hier die Zahl der Ehescheidungen von 5.838 im Jahr 2002 auf 5.863 im Jahr 2003 leicht an. Die Mehrzahl der Scheidungsanträge wurde mit rund 64 Prozent aller Anträge im Jahr 2003 von Frauen gestellt. Zum Zeitpunkt der Scheidung waren knapp zwei Drittel aller Frauen und Männer im Alter von 30 bis unter 45 Jahren. | |
| ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 21.07.2004 Geschlechterdifferenz beim Einkommen fällt weiterhin zu Lasten von Frauen aus - bestimmende Einkommens-differenz bleibt das West-Ost-Gefälle Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, verdienten in Deutschland im Jahr 2003 vollzeitbeschäftigte Frauen im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe durchschnittlich 32.335 Euro und damit fast 9.000 Euro weniger als vollzeitbeschäftigte Männer (41.014 Euro). Große Einkommensunterschiede sind dabei insbesondere in den alten Bundesländern zu erkennen. Frauen realisieren hier nur rund 79 Prozent des Einkommens der Männer (Frauen: 33.313 Euro; Männer: 42.223 Euro). In den neuen Bundesländern fällt der Abstand geringer aus, so erzielen Frauen dort rund 89 Prozent des Einkommens der Männer (Frauen: 26.277 Euro; Männer: 29.673 Euro). | |
| ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 19.07.2004 Höheres Durchschnittsalter der Frauen in Sachsen-Anhalt Laut Statistischem Landesamt Sachsen-Anhalt lag Ende 2003 das Durchschnittsalter der Frauen mit knapp 46 Jahren auf Grund der höheren Lebenserwartung um vier Jahre über dem der Männer. | |
| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 13.07.2004 Jede dritte Frau mit Ende Dreißig bleibt kinderlos Obwohl sich die 29- bis 34-Jährigen im Schnitt zwei und mehr Kinder wünschen, bleibt am Ende jede dritte Frau mit Ende Dreißig kinderlos. Ein Grund für die hohe Kinderlosigkeit: Beruf und Familie passen in Deutschland häufig schlecht zusammen, und das liegt nicht nur an den fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Auch Zeit und Zeitstress spielen eine wichtige Rolle: Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid unter berufstätigen Müttern. Mehr als 50 von 100 berufstätigen Müttern bekommen Familie und Beruf nicht ohne Zeitprobleme unter einen Hut. Behörden, Arbeitgeber und andere Institutionen nehmen auf die Zeitbedürfnisse von Familien zu wenig Rücksicht, finden 83 Prozent der Befragten. Die Lösungen liegen für die meisten der befragten Mütter auf der Hand: 81 Prozent fordern, dass Behörden, Unternehmen und andere Einrichtungen sich zeitlich besser abstimmen. Flexiblere Arbeitszeiten halten 76 Prozent der Frauen für notwendig. 75 Prozent fordern bessere Öffnungszeiten von Kindertagesstätten, Horten und Schulen. | |
| ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
![]() |
09.07.2004 Geringerer Anteil von Frauen an der Schwarzarbeit in den meisten europäischen Ländern - auch in Deutschland |
| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 07.07.2004 Hoher Anteil von Studentinnen in medizinischen Fächern, jedoch geringer Anteil von Medizinerinnen auf C-4 Stellen Das geht aus dem Bericht "Frauen in der Medizin" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung hervor, der am 05. Juli 2004 verabschiedet wurde. Der Bericht untersucht das Studien- und Berufswahlverhalten von Frauen und Männern in der Medizin. Er belegt, dass Frauen beim Studienanfang in den medizinischen Fächern die Männer zahlenmäßig zum Teil sogar erheblich überflügeln und auch noch bis hin zur Promotion bzw. bis zum Übergang in die ärztliche Berufstätigkeit nahezu gleich vertreten sind. An weiteren universitären Qualifikationen bzw. den universitären Führungspositionen partizipieren jedoch nur noch ein Bruchteil der Medizinerinnen. So beträgt der Frauenanteil an Medizinerinnen auf C-4 Stellen nur 4,8 %. | |
| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 05.07.2004 Armut ist weiblich - auch in Deutschland Das geht aus einem Bericht über die soziale Lage in der Welt hervor, der am 01.Juli 2004 offiziell vorgestellt wurde. Es gibt zwar ausreichend Beweise dafür, dass Frauenförderung wesentlich zur Beseitigung der Armut und nationale Entwicklung beiträgt, aber trotzdem sind Frauen noch immer erheblich benachteiligt, wenn es um den Zugang zu Ressourcen, bezahlter Beschäftigung und Entscheidungsfunktionen geht. Weltweit nimmt Deutschland auf einer Rangliste zur Gleichstellung der Geschlechter Platz 27 ein (von 111 Ländern). Die Gleichstellung im Bezug auf Bildung, wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe waren entscheidende Kriterien für Social Watch Deutschland bei der Beurteilung. | |
| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 01.07.2004 Gutachten zur Vereinbarkeit von Elternschaft und Ausbildung Der Wissenschaftliche Beirat für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übergab der Bundesministerin Renate Schmidt ein Gutachten zur Frage der Familiengründung. In ''Elternschaft und Ausbildung'' legen die 19 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Beirats dar, welche Rahmenbedingungen Auszubildende und Studierende heute für die Vereinbarkeit von Familien und Ausbildung vorfinden. Die Empfehlungen, wie der vorhandene Kinderwunsch junger Frauen und Männer auch in der Ausbildungszeit realisiert werden kann, beinhalten u.a. den Ausbau der Kinderbetreuung, Möglichkeiten der Teilzeitausbildung sowie die Unterstützung junger Eltern bei der Alltagsorganisation. | |
| ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
| 01.07.2004 Geringer Frauenanteil bei Habilitationen Im Jahr 2003 haben sich in Deutschland insgesamt 2.209 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler habilitiert. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 93 Personen oder 4% weniger als im Jahr zuvor, womit die Zahl zum ersten Mal seit 1984 zurück ging. Von den im Jahr 2003 habilitierten AkademikerInnen waren 22% Frauen. In den Sprach- und Kulturwissenschaften ist der Frauenanteil mit 37% am höchsten. Traditionell niedrig ist der Frauenanteil mit 15% in Mathematik und Naturwissenschaften und in der Humanmedizin mit 17%. | |
| --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |
