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September 2004

Statistisches Bundesamt 28.09.2004 

Vier von zehn „älteren“ EU-Bürgerinnen und Bürgern sind erwerbstätig

 

Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag der älteren Menschen" am 1. Oktober mitteilt, waren in Deutschland im Jahr 2003 39,4% der Menschen im Alter von 55 bis 64 Jahren erwerbstätig. Damit liegt Deutschland nahe am Durchschnitt der 25 Länder der euro-päischen Union (EU), welcher bei 40,1% liegt. Dies geht aus den Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung hervor, die in allen Mitgliedstaaten der EU jährlich durchgeführt wird.

Unter den Mitgliedstaaten der EU weisen vor allem die nord-europäischen Länder überdurchschnittlich hohe Beschäftigungsquoten älterer Personen auf, so Schweden mit 68,6% und Dänemark mit 60,7%.

Der Anteil der erwerbstätigen älteren Männer in den Mitgliedsländern der EU liegt über dem der erwerbstätigen älteren Frauen. Besonders deutlich ist dieser Unterschied in den meisten neuen EU-Mitgliedstaaten sowie in Spanien. In Spanien sind 59,4 Prozent der männlichen, aber nur 23,4 Prozent der weiblichen Bevölkerung von 55 bis 64 erwerbstätig. In Deutschland befinden sich 47,7 Prozent der Männer und 31,2 Prozent der Frauen in der betreffenden Altersgruppe in Erwerbstätigkeit. In Finnland und Schweden hingegen sind anteilig fast genau so viele ältere Frauen erwerbstätig wie ältere Männer.

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27.09.2004 

Artikel zum Thema "Rekrutierung von weiblichen Eliten"

Frauen sind innerhalb der Eliten immer noch unterrepräsentiert: So ist nach 25 Jahren Frauenförderung in Deutschland keine wesentliche Erhöhung der Anteile von Frauen in Spitzenpositionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu verzeichnen. Es drängt sich die Frage nach den Gründen dafür auf. Vor diesem Hintergrund wird in der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (B10/2004) das Thema Eliten mit Blick auf das weibliche Geschlecht behandelt.

Den Artikel können Sie hier herunterladen.

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Bundesregierung_n

23.09.2004 

Studien zur Sicherheit und Gewalt im Leben von Frauen und Männern erschienen

Im Auftrag des Bundesminsteriums wurden die Studien "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland" und "Gewalt gegen Männer" veröffentlicht.
Danach haben zwei von fünf Frauen in ihrem Leben schon sexuelle oder körperliche Gewalt erlebt und jede vierte Frau wird vom eigenen Partner misshandelt. Die Gewaltbelastung von Männern ist im Erwachsenenalter deutlich geringer als in der Kindheit und Jugend. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein Grossteil der körperlichen Gewalt gegen erwachsene Männer in der Öffentlichkeit stattfindet.

Studie zur Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen ...

Studie zur Gewalt gegen Männer

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Statistisches Bundesamt

22.09.2004 

Mädchen nutzen das Internet für die Schule häufiger als Jungen

Laut der Pilotstudie "Informationstechnologie in Haushalten 2003", durchgeführt vom Statistischen Bundesamt, nutzen 86 Prozent der Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren das Internet. Mit 82 Prozent recherchieren mehr Mädchen zum Zweck der schulischen Ausbildung im Internet als Jungen (66 Prozent). Das Interesse der Jungen liegt mit 68 Prozent gegenüber 35 Prozent der Mädchen vorrangig in den freizeitorientierten Tätigkeiten, wie das Herunterladen von Spielen und Musik.

zur Pilotstudie...
Tabellenband zur Pilotstudie...

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Logo Berlin-Institut 17.09.2004 

Deutschland Schlusslicht bei Kinderfreundlichkeit

In Deutschland wird es Familien vergleichsweise schwer gemacht, Berufstätigkeit, Kinderbetreuung und Partnerschaft miteinander zu verbinden, so das Ergebnis einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, das 9 Länder zum Thema Familie untersucht hat.
Bewertet wurden 7 Indikatoren für Kinderfreundlichkeit: das Angebot an Krippen- sowie Kindergartenplätzen, der Anteil kinderreicher Familien, kinderloser Frauen und erwerbstätiger Frauen, die Kinderzahl je Frau sowie das Alter beim ersten Kind. Während in Deutschland 22 % der Frauen keine Kinder haben, sind es in Island nur 7 % (D: Platz 9 im Ländervergleich). Ähnlich groß die Unterschiede bei kinderreichen Familien: In Deutschland hat nicht einmal ein Viertel (24 %) aller Mütter mehr als zwei Kinder, in Island sind es fast zwei Drittel (60 %) (D: Platz 9 im Ländervergleich). In der Gesamtwertung der Indikatoren landet Deutschland gemeinsam mit Spanien im Ländervergleich auf den letzten Platz. Island, Schweden und Frankreich belegen die ersten Plätze.

zur Studie...

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Logo-OECD 15.09.2004 

Frauenanteil an den Erstabschlüssen im Hochschulbereich in Deutschland liegt unter dem OECD-Mittelwert

Der Frauenanteil an den Erstabschlüssen im Hochschulbereich in Deutschland erhöhte sich deutlich von 43 Prozent im Jahr 1998 auf 48,8 Prozent im Jahr 2002, liegt aber damit weiterhin unter dem OECD-Mittelwert von 49,3 Prozent. Während sich der Frauenanteil in den Bereichen Bio-, Natur- und Agrarwissenschaften von 37 auf 43 Prozent und im  Ingenieurwesen, Fertigung und Bauwesen von 16 auf 21 Prozent deutlich erhöhte, verringerte er sich in den Fächergruppen Mathematik und Informatik von 24 auf 23 Prozent und fällt damit geringer aus als der OECD-Mittelwert von 30 Prozent.

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Statistisches Bundesamt 14.09.2004 

Ostdeutsche Kinder leben seltener mit Geschwistern zusammen

Wie das Statistische Bundesamt zum Weltkindertag am 20. September mitteilt, lebten im Mai 2003 rund 69 Prozent der insgesamt 20,9 Mill. Kinder in Deutschland mit mindestens einem weiteren Bruder oder einer weiteren Schwester gemeinsam in einer Familie. Während der Anteil der westdeutschen Kinder mit Geschwistern seit 1996 um einen Prozentpunkt auf 72 Prozent gestiegen ist, ging er in Ostdeutschland um sechs Prozentpunkte auf 59 Prozent zurück. 

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Zur Situation von Familien in Sachsen-Anhalt siehe auch in der G/I/S/A-Datenbank.

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14.09.2004 

Männer machen kaum Gebrauch von ihrem Anspruch auf Elternurlaub

Laut Eurobarometer-Umfrage machen die meisten Männer keinen Gebrauch von ihrem Anspruch auf Elternurlaub. Obwohl die meisten Männer in der EU wissen, dass sie Anspruch auf Elternurlaub haben, nutzen ihn jedoch nur wenigsten. Von den 2.819 in der EU-15 befragten Vätern und werdenden Vätern wussten 75 Prozent bzw. 2.108 Befragte von diesem Anspruch. Von diesen 2.108 sagten jedoch 84 Prozent, dass sie keinen Elternurlaub genommen haben und dies auch nicht vor haben. Hinter diesen Werten verbergen sich große Abweichungen zwischen den Mitgliedstaaten. So sagten 34 Prozent der schwedischen, 10 Prozent der dänischen aber nur 1 Prozent der deutschen Männer, sie hätten Elternurlaub für alle oder mehrere ihrer Kinder genommen oder hätten vor, diesen zu nehmen.

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Eurobarometer-Bericht über die Einstellung der Europäer zum Elternurlaub hier....

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Logo_Buch_Vogel 09.09.2004 

Interessantes Buch zu Hochschulkarrieren von Frauen und Männern in der Mathematik und in den Sozialwissenschaften erschienen

Beeinflussen Elternhaus und Geschlecht die Wissenschaftskarriere? Welchen Beitrag leisten Elternhaus und Schule, vor allem aber Universität und eigene Familie zu einer Hochschulkarriere bei Männern und Frauen in den Fächern Mathematik und Sozialwissenschaften? Diese und andere Fragen werden im Buch von Ulrike Vogel und Christina Hinz thematisiert.

Das Buch "Wissenschaftskarriere, Geschlecht und Fachkultur. Bewältigungsstrategien in Mathematik und Sozialwissenschaften" von Ulrike Vogel und Christiana Hinz ist für 19,40 Euro über den Buchhandel zu beziehen.

Weitere interessante Literatur rund um das Thema Bildung und Karriere unter geschlechtsspezifischen Aspekten finden Sie in der Literaturdatenbank des G/I/S/A.

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Frankfurter Rundschau 09.09.2004 

Interview mit Regierungsberater Bert Rürup zum Thema Elterngeld, Ehegattensplitting, Emanzipation

In der Frankfurter Rundschau äußert sich Bert Rürup zu Themen wie Kinderkriegen, Elterngeld, Ehegattensplitting und Emanzipation.

 

zum Interview...

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Initiative Lokale Bündnisse für Familie

08.09.2004 

Neue Datenbank „Lokale Bündnisse für Familie“ am Deutschen Jugendinstitut (DJI)

Die Datenbank “Lokale Bündnisse für Familie“ gibt Interessierten aus Praxis und Wissenschaft Auskunft zu Bündnismitgliedern, Bündnisaktivitäten und anderen Aspekten der Bündnisarbeit. Es ist möglich, nach Zielgruppen, Handlungsfeldern und anderen Themen zu suchen.

 

zur Datenbank...

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Stala 06.09.2004 

Erneuter Rückgang der Geburten in Sachsen-Anhalt

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, verringerte sich die Zahl der Geburten im Jahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr erneut um 728 (- 417 Jungen, - 311 Mädchen). Insgesamt erblickten im Jahr 2003 16.889 Kinder das Licht der Welt. Wie in den Vorjahren wurden mehr Jungen (8.696) als Mädchen (8.193) geboren.

Mehr dazu in der Datenbank des G/I/S/A.

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes

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