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Oktober 2004

Bundesregierung_n 28.10.2004 

Informationsplattform "genderdax" für karriereorientierte Frauen wird entwickelt

 

Karriereorientierte Frauen können sich bald umfassend auf der Informationsplattform "genderdax“ (entwickelt durch das das I.P.A. Institut für Personalwesen und Internationales Management der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) über Unternehmen informieren, die besonders an hochqualifizierten und aufstiegsorientierten weiblichen Fach- und Führungskräften interessiert sind. Ziel dieser Plattform ist es, karriereorientierten Frauen konkrete Entwicklungschancen in ausgewählten Unternehmen zu verdeutlichen.

Mit Hilfe eines speziellen Bewertungsmodells werden die vielfältigen Maßnahmen der Personalentwicklung für karriereorientierte Frauen eingeschätzt. Nur Top Groß- und Mittelständische Unternehmen werden in den genderdax aufgenommen und positioniert. 

 

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21.10.2004 

Erste Ergebnisse der Girls' Day-Evaluation 2004 veröffentlicht

 

Mädchen wählen noch immer "typisch weibliche" und häufig technikferne Berufsfelder oder Studienfächer. Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für Arbeitsmarktchancen, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten der Mehrzahl der jungen Frauen sowie für Unternehmen und Betriebe in zukunftsorientierten technischen Branchen, denen ein Mangel an qualifiziertem Nachwuchs droht.
Dass Technik-Berufe für Mädchen nun immer interessanter werden, lassen die ersten Ergebnisse der Begleitforschung zum Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag erkennen. So zeigen sich die Girls' Day Teilnehmerinnen in der Befragung nach Abschluss des Aktionstag-Programms aufgeschlossen für technische, informationstechnische und naturwissenschaftliche Berufe. mehr...

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Statistisches Bundesamt 14.10.2004 

Erwerbseinkommen gilt für weibliche Teilzeitkräfte in Ostdeutschland als die Haupteinkunftsquelle

 

Laut Statistischem Bundesamt ist in den neuen Ländern und Berlin-Ost die Bedeutung der Erwerbsarbeit für den Lebensunterhalt teilzeittätiger Frauen besonders hoch. So war für 79% der weiblichen Teilzeitkräfte in Ostdeutschland das eigene Erwerbseinkommen die Haupteinkunftsquelle (Westdeutschland: 67%). Allerdings empfand mehr als die Hälfte dieser Frauen den Teilzeitverdienst als unzureichend, denn 53% von ihnen strebten eigentlich eine Vollzeitstelle an. Vorwiegend von Arbeitslosengeld bzw. -hilfe lebte jede zehnte Teilzeitkraft (10%) in Ostdeutschland. Bei 84% von ihnen spielten fehlende Vollzeitstellen als Beweggrund für den Teilzeiterwerb die größte Rolle.

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Logo Frauen geben Technik neue Impulse e.V. 11.10.2004 

Internet-Portal des Landes Sachsen-Anhalt wird in dem Gutachten "Gender Mainstreaming im Bundesportal BundOnline 2005" positiv hervorgehoben

 

Das im Auftrag des Vereins "Frauen geben Technik neue Impulse" erstellte Gutachten "Gender Mainstreaming im Bundesportal BundOnline 2005"  stellt fest, dass die Seiten des Bundesportals überproportional viel über das Konzept Gender Mainstreaming informieren, aber die Umsetzung dieses Konzeptes noch nicht weit vorangeschritten ist, so werden beispielsweise frauenpolitische Fragestellungen auf den Seiten des Bundesportals vollständig ausgeklammert.

Im Gutachten wird das Internet-Portal des Landes Sachsen-Anhalt als eines der wenigen positiven Beispiele benannt. So werden hier verschiedene Zielgruppen schon auf der Einstiegsseite angesprochen. Neben Bürgerinnen und Bürgern, Erwerbstätigen und Jobsuchenden erfolgt auch eine gesonderte Ansprache von Frauen und Männern.

Das Gutachten können Sie hier herunterladen.  

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IfD Institut für Demoskopie Allensbach

07.10.2004 

Studie über die "Einflußfaktoren auf die Geburtenrate" veröffentlicht

 

Das Institut für Demoskopie Allensbach veröffentlichte im Oktober die Studie "Einflußfaktoren auf die Geburtenrate". Danach geben 47 Prozent der Befragten an, dass ein Kind eine zu große finanzielle Belastung darstellen würde, 37 Prozent meinen, dass sich die persönlichen beruflichen Pläne nur schwer mit einem Kind vertragen. Während der erste Grund von Frauen und Männern in ähnlichem Umfang angeführt wird, argumentieren Frauen überdurchschnittlich, Kinder vertrügen sich nicht mit ihren derzeitigen beruflichen Plänen: 33 Prozent der kinderlosen Männer, aber 41 Prozent der kinderlosen Frauen sehen einen Konflikt zwischen beruflichen Zielen und Kinderplänen.

Die Studie können Sie hier herunterladen.

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05.10.2004 

Wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen und Männern auf Grund ihres Geschlechts künftig in der gesamten EU strafbar

 

Darauf einigten sich 25 EU-Staaten in der neuen Gleichbehandlungsrichtlinie der Europäischen Union. Versicherungen dürfen in Zukunft beispielsweise keine höheren Beiträge für Frauen verlangen, weil diese schwanger werden können. Ausgenommen von dieser Richtlinie bleiben Privatgeschäfte, Medien, Werbung sowie staatliches und privates Bildungswesen.
Bei der Abstimmung der Richtlinie enthielt Deutschland sich der Stimme und will den Text vor der engültigen Annahme nochmals prüfen.

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05.10.2004 

Umfassende Untersuchung über "Sozialsysteme und ihre Interaktion mit den aktiven Arbeitsmarktpolitiken" veröffentlicht

 

Die Kommission hat eine Untersuchung über "Sozialsysteme und ihre Interaktion mit den aktiven Arbeitsmarktpolitiken" veröffentlicht. Der Bericht enthält wertvolle Informationen über neueste Sozialreformen und Strategien, die von den Mitgliedstaaten angewendet werden. Alle Sozialsysteme und aktiven Arbeitsmarktpolitiken werden auf allgemeiner Ebene behandelt, während eine tiefergehende Analyse für zwei Übergänge im Arbeitsmarkt durchgeführt wird: (a) der Übergang aus Arbeitslosigkeit/ Nichtbeschäftigung in Beschäftigung und (b) der Übergang aus Arbeit in Rente, wo aktives Altern hervorgehoben wird. Die Darstellung erfolgt zu beiden Punkten geschlechter-differenziert.

Die Zusammenfassung des Berichtes können Sie hier herunterladen.

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04.10.2004 

Kampagne "Sport tut Frauen gut - Frauen tun dem Sport gut"

 

Am 01.10.2004 wurde die Kampagne des Deutschen Sportbundes "Sport tut Frauen gut - Frauen tun dem Sport gut" gestartet. Mit dieser Kampagne sollen Frauen und Mädchen für den Sport neu gewonnen und begeistert werden. Es sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, was der Sport Frauen bieten kann, wie Sport traditionelle Geschlechterrollen überwinden und Integration fördern kann.

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