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Dezember 2004

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Stala

20.12.2004 

Zahl der Suizide von Frauen und Männern in Sachsen-Anhalt leicht rückläufig
 

Laut Statistischem Landesamt nahmen sich im Jahr 2003 in Sachsen-Anhalt  insgesamt 382 Personen, darunter 284 Männer und 98 Frauen, das Leben. Davon haben sich 235 Männer und 64 Frauen erhängt, 13 Männer und 17 Frauen vergifteten sich, 10 Männer haben sich erschossen, je sechs Frauen und Männer starben nach Stürzen in die Tiefe, "ins Wasser gingen" drei Frauen und zwei Männer und ihr Auto als Selbstmordwaffe nutzten eine Frau und ein Mann.

Damit verringerte sich die Zahl der Suizide im Vergleich zum Jahr 2000 bei Frauen und Männern gleichermaßen um rund 12 Prozent  (2000: 324 Männer; 111 Frauen).
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16.12.2004 

Männliche Jugendliche trinken häufiger Alkohol und konsumieren mehr Drogen als weibliche Jugendliche
 

Das ergab die Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), deren Ergebnisse für das Jahr 2004 jetzt veröffentlicht wurden. So trinken 56 % der 12- bis 25-jährigen Jungen und jungen Männer mindestens einmal im Monat alkoholische Mixgetränke, bei den Mädchen und jungen Frauen 51 %. Bei Bier und Spirituosen ist der Unterschied sehr viel deutlicher. 58 % der männlichen Jugendlichen trinken mindestens einmal im Monat Bier (weibliche Jugendliche: 27 %). Eine Ausnahme macht der Wein (einschl. Sekt): 31 % der männlichen aber 42 % der weiblichen Jugendlichen konsumieren ihn mindestens einmal im Monat.
Auch bei den jungen Drogenkonsumenten bilden männliche Jugendliche die Mehrheit, so haben in den letzten 10 Monaten 17 % der männlichen und 10 % der weiblichen Jugendlichen illegale Drogen konsumiert.

Die Teilbände Alkohol und Illegale Drogen der Drogenaffinitäts-studie können Sie bei uns herunterladen.

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Stala

14.12.2004 

Steigende Lebenserwartung in Sachsen-Anhalt

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilt, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung nach der aktuellen Sterbetafel 2001/2003 für einen neugeborenen Jungen bei 73,6 Jahren. Die Lebenserwartung eines neugeborenen Mädchens ist 7 Jahre höher und beträgt 80,6 Jahre. Damit hat sich die Differenz in der Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern seit der Sterbetafel 1991/1993 um 0,4 Jahre verringert. In den letzten zehn Jahren erhöhte sich die Lebenserwartung in  Sachsen-Anhalt um 4,2 für männliche und 3,8 Jahre für weibliche Personen. mehr...

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13.12.2004 

Helmholtz-Gemeinschaft startet Initiative für mehr Chancen-gleichheit

Die Helmholtz-Gemeinschaft bekennt sich mit der Initiative dazu, die besondere Kompetenz, Kreativität und Motivation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten und zu steigern. Das bedeutet auch, dass sie Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Forschung der Helmholtz-Zentren erreichen will. Ein wichtiger Schritt zu diesem Ziel ist die Ausschreibung von jährlich 29 Stellen für den beruflichen Wiedereinstieg exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nach einer Familienphase zurück in den Beruf wollen.
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   ZWD

Zweiwochendienst

13.12.2004 

Mädchenbildung wichtiger Faktor bei Armutsbekämpfung

Von den mehr als 121 Millionen Kindern im Grundschulalter, die keine Schule besuchen können, sind über 60 Prozent Mädchen. Das erklärte Kul Gautam, stellvertretender Exekutivdirektor des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) am 9. Dezember in Berlin. "Dabei ist gerade die Bildung und Ausbildung von Mädchen einer der wichtigsten Faktoren, um den weltweiten Kreislauf von Armut zu durchbrechen", sagte er bei der Vorstellung des Unicef-Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt 2005“.
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13.12.2004 

Krippenbetreuung hat keine schädlichen Auswirkungen auf Kinder

Das ergab die bislang umfassendste Studie zu den Auswirkungen der frühen Tagesbetreuung vom us-amerikanischen National Institute of Child Health and Human Development (NICHD). Das Institut hat die Entwicklung von mehr als 1000 Kinder über sieben Jahre hinweg erforscht. Zentrales Ergebnis: Weder das gewählte Betreuungsarrangement als solches noch der Umfang der Fremdbetreuung haben einen Einfluss auf die Bindungssicherheit der Kinder. Denn nicht die gewählte Betreuungsform, sondern eine mangelnde Feinfühligkeit und Sensitivität der Mütter gilt als ausschlaggebender Risikofaktor. Ist die Betreuung qualitativ besonders gut, kann sie bis zu einem gewissen Grad sogar ungünstige innerfamiliale Entwicklungseinflüsse kompensieren.
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10.12.2004 

Bericht zur Chancengleichheit im Jahr der Technik 2004 veröffentlicht

Das Jahr der Technik 2004 war durch die erstmalige starke Beteiligung der Ingenieurinnen- und Akademikerinnen-Netzwerke, der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Netzwerke und Projekte der Gleichstellungsbeauftragten in Hochschulen und Forschungszentren gekennzeichnet. Die Aufgabe, Gender-Mainstreaming als durchgängiges Prinzip einzubringen, wurde von Beginn an durch eine Integration in die Strukturen des Jahres der Technik 2004 aufgenommen und durch konkrete Beiträge, Vorschläge, Beispiele, Zahlen und Fakten in allen Teilelemente des Jahres umgesetzt.
Den Bericht dazu können Sie hier herunterladen.

 

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02.12.2004 

Wunsch nach Kindern in Deutschland ähnlich niedrig wie die tatsächliche Zahl der Kinder

Der Wunsch nach Kindern ist in Deutschland ähnlich niedrig wie die tatsächliche Zahl der Kinder. Frauen in Deutschland wollen im Schnitt nur mehr 1,5 Kinder - Männer noch weniger -, so die neuesten Untersuchungen, sagte Gudrun Cyprian, Soziologin an der Universität Bamberg, am Montag in Brüssel bei einer Podiumsdiskussion über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die allgemeine Vorstellung, die Menschen wollten mehr Kinder, könnten diesen Wunsch aber nicht verwirklichen, sei überholt.
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