Home » Aktuelles » Archiv » 2005 » Februar 2005

Februar 2005

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

25.02.2005

 

Studie "2. Continental-Studentenumfrage" veröffentlicht - mehr Frauen als Männer würden für die Karriere auf die Gründung einer Familie verzichten


Bei der "2. Continental-Studentenumfrage" wurden insgesamt 1.001 Studentinnen und Studenten zu ihren Ansichten zu Arbeitszeit, Karriere, Qualifizierung sowie Hochschulreformen und Wettbewerbsfähigkeit befragt.
Festgestellt wurde u.a., dass eine hohe Arbeitszeit-Flexibilität als Beitrag einer Work-Life-Balance beim akademischen Nachwuchs eine große Rolle spielt. Andererseits stehen diesen familienfreundlichen Aussagen zum Teil widersprüchliche Aussagen gegenüber. So würden 18,7 % der Frauen und 15,3 % der Männer für die Karriere auf die Gründung einer Familie verzichten. 22,2 % der Frauen und 16,2 % der Männer haben dazu noch keine Meinung. mehr...
Diese Erkenntnis stimmt auch mit den im 2. Gender-Report Sachsen-Anhalt 2003 des G/I/S/A veröffentlichten Ergebnissen überein, dass junge Frauen in Sachsen-Anhalt stärker auf Existenzsicherung und Karriere orientiert sind als gleichaltrige Männer.
Ø      zum Gender-Report Sachsen-Anhalt 2003 hier.
  

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

Gender-Institut -Korea
(links: Frau Jang, Sung-Ja; mittig: Herr Thomas Claus; rechts: Frau Ahn, Lee-Whan)

24.02.2005

 

Besuch vom koreanischen Gender-Institut (KIGEPE, Seoul) am G/I/S/A


Am 15.02.2005 empfing der Geschäftsführer des Gender-Instituts Sachsen-Anhalt Herr Thomas Claus die Präsidentin des Korean Institute for Gender Equality Promotion and Education (KIGEPE) Frau Jang, Sung-Ja und die Verantwortliche für Gender-Trainings Frau Ahn, Lee-Whan am G/I/S/A. Sie informierten sich über Aktivitäten des G/I/S/A. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Bildungs- und Beratungsaufgaben des G/I/S/A sowie Fragen der Didaktik im Rahmen der Durchführung von Gender-Trainings und Bildungsveranstaltungen. Im Ergebnis der Gespräche wurde ein weiterer Erfahrungsaustausch und eine zukünftige Zusammenarbeit vereinbart. Diskutiert wurde u.a. eine Durchführung eines TrainerInnenseminars durch das G/I/S/A am KIGEPE in Seoul.

Ø      Flyer des KIGEPE hier

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

18.02.2005

 

Steigerung des Studienabbruchs bei Frauen und Männern - höherer Studienabbrecheranteil bei den Männern


Der Anteil der StudienabbrecherInnen ist im Vergleich zur letzten Erhebung 2002 leicht bei den Männern von 25 auf 27 % und bei den Frauen von 20 auf 23 % gestiegen. Das geht aus einer Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) hervor.
Den höchsten StudienabbrecherInnenanteil an Universitäten weist mit 34 % bei den Frauen und 39 % bei den Männern die Fächergruppe Sprach-, Kulturwissenschaften und Sport auf. Hingegen verzeichnen der Studienbereich Lehramt bei den Frauen  (9 %) und der Studienbereich Medizin bei den Männern (11 %) die geringsten StudienabbrecherInnenanteile.
Der Studienabbruch an Universitäten (Frauen: 24 %, Männer: 29 %) findet häufiger statt als an den Fachhochschulen (Frauen: 18 %, Männer: 24 %).

Ø      Download der Studie hier 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Stala

17.02.2005

 

Durchschnittsalter von Frauen und Männern steigt weiter an


Wie das Statistische Landesamt heute mitteilt, steigt das Durchschnittsalter von Frauen und Männern in Sachsen-Anhalt weiter an. Im Schnitt ist eine Frau mittlerweile 45,8 Jahre alt (Anstieg seit 1991 um 5,2 Jahre) und ein Mann 41,6 Jahre (Anstieg seit 1991 um 5,7 Jahre). Dafür verantwortlich zeichnen vor allem die gestiegene Lebenserwartung sowie der starke Wegzug vor allem jüngerer Menschen.
Die jüngsten Frauen leben im Ohrekreis (43,6 Jahre), die jüngsten Männer kommen aus dem Altmarkkreis Salzwedel, Ohrekreis, Saalkreis und dem Landkreis Stendal (zwischen 40 und 40,4 Jahren). Hingegen verzeichnet die Stadt Dessau mit einem Durchschnittsalter von 47,8 Jahren bei den Frauen und 43,6 Jahren bei den Männern die älteste Bevölkerung.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bundesregierung_n

16.02.2005

 

Handbuch für Unternehmerinnenzentren veröffentlicht


Am 14.02 wurde das "Handbuch für die erfolgreiche Konzeption und Realisierung von Gründerinnen- und Unternehmerinnen-zentren" vorgestellt. Es soll die wichtigsten Fragen beantworten, die sich Frauen beim Aufbau eines Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrums stellen. Es enthält praxisorientierte Module für den Aufbau und die Arbeit von Frauengewerbezentren. Es bietet jedoch auch Anregungen für Kammern, Verbände und Banken, Kommunen und regionale Wirtschaftsfördergesellschaften, die nach neuen Ideen und Konzepten suchen, um das wirtschaftliche Potenzial ihrer Region besser auszuschöpfen. Erarbeitet wurde das Hanbuch vom bundesweiten Netzwerk der Frauengewerbe- und Gründerinnenzentren mit Unterstützung der Bundesregierung.
 Ø      Download des Handbuchs hier 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Statistisches Bundesamt

15.02.2005

 

Herzkreislauferkrankungen bei Frauen und Männern häufigste Todesursache


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben nach den Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2003 in Deutschland insgesamt 853.946 Personen (396.270 Männer, 457.676 Frauen). Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (162.210 Männer, 234.412 Frauen) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst.
Einem Krebsleiden erlag im Jahr 2003 fast ein Viertel aller Gestorbenen (110.703 Männer und 98.552 Frauen). An nichtnatürlichen Todesursachen starben 34 606 Personen (21 648 Männer und 12 958 Frauen). Von den 11.150 Personen, die im Jahr 2003 freiwillig aus dem Leben schieden, waren 73,4% Männer und 26,6% Frauen.
mehr...

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

14.02.2005

 

EU-Bericht zur Medienkompetenz - Frauen überwinden die digitale Kluft


Einem neuen Bericht der Kommission zufolge haben in den letzten drei Jahren im Erwerb von Internetkompetenz die Frauen die Männer überholt und es ist damit zu rechnen, dass dieser Trend sich fortsetzt. So stieg der Anteil der Frauen, die das Internet nutzen, um 10,7 Prozentpunkte von 28,5 % im Jahr 2001 auf 39,2 % im Jahr 2003 an. Bei den Männern fiel dieser Anstieg mit 7,5 Prozentpunkten (2001: 40,5 %; 2003: 48 %) geringer aus.

Ø      Download des Berichts (englisch) hier

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

11.02.2005

 

Vereinbarkeit von Beruf und Familie - ein Thema auch für Männer


Im Rahmen des Väter-Projekts veröffentlichte Ver.di nun die Broschüre „Vereinbarkeit von Beruf und Familie - ein Thema auch für Männer“. Sie möchte damit jenen Männern Mut machen, die für eine gleichberechtigte Verteilung von Erwerbs-, Erziehungs- und Hausarbeit eintreten. Es  werden Möglichkeiten aufzeigt, wie man den Wunsch nach weniger Arbeit und mehr Zeit für Kinder und Familie umsetzen kann.

Die Broschüre liefert einen praxisnahen Überblick. Neben einer Übersicht über rechtliche Fragen finden sich Tipps und Kontaktadressen zu Internetforen und Selbsthilfegruppen, außerdem Hinweise auf Zeitschriften und Bücher sowie Musteranträge auf Teilzeit und Elternzeit.

Ø      Download der Broschüre hier

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
IAB-Logo

10.02.2005

 

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in gleichen Berufen und Betrieben


Im „DiscussionPaper“ des IAB No. 4/2005 wird unter Verwendung eines kombinierten employer-employee Datensatzes des IAB (LIAB-Daten) gefragt, ob die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern mit der unterschiedlichen Verteilung von Frauen und Männern auf Wirtschaftsbereiche, Berufe und Betriebe erklärt werden können. Die Ergebnisse für Westdeutschland zeigen jedoch, dass auch innerhalb von gleichen Berufsgruppen und Betrieben eine beachtliche Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern besteht. So erhalten vollzeitbeschäftigte Frauen einen 12 % niedrigeren Lohn als Männer mit gleicher Humankapitalausstattung in den gleichen Berufen und Betrieben.

Ø      Download des „DiscussionPaper“ hier

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

09.02.2005

 

Veröffentlichung der neuen sozialpolitischen Agenda - darin u.a. Konzentration auf die Förderung der Chancengleichheit


Die Kommission veröffentlicht heute ihre neue sozialpolitische Agenda, mit der sie im Rahmen der umgestalteten Lissabonner Strategie für Wachstum und Arbeitsplätze das europäische Sozialmodell modernisieren möchte. Die neue Agenda konzentriert sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und gleicher Chancen für alle. U.a. soll die Chancengleichheit von Frauen und Männern durch die Einrichtung eines Gender-Instituts gefördert werden.
mehr...

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

08.02.2005

 

Öffnungszeiten von Kitas erschweren Vereinbarkeit von Beruf und Familie


Nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sind die Kinder-Betreuungseinrichtungen in Deutschland nur unzureichend auf die Bedürfnisse berufstätiger Eltern ausgerichtet. Das hat eine bundesweite Umfrage des DIHK unter 1.700 Kindertagesstätten ergeben. Danach haben nur 5 % der Einrichtungen nach 18 Uhr geöffnet und lediglich 1,3 % bieten eine Betreuung am Samstag an. Hinzu kommt, dass über 60 % der Kitas während der Schulferien geschlossen bleiben.

Die Studie können Sie hier herunterladen. 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Stala

04.02.2005

 

Anstieg der Teilzeitbeschäftigung – hoher Anteil von Frauen in Teilzeit

 

Laut Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt gingen im Jahr 2004 in Sachsen-Anhalt 135.000 Personen einer Teilzeittätigkeit nach. In Teilzeit beschäftigt sind vor allem Frauen mit einem Anteil von 84 Prozent. Damit war jede vierte erwerbstätige Frau teilzeitbeschäftigt, aber nur jeder 25. Mann. Vor vier Jahren betraf das nur jede fünfte Frau.

Als häufigster Grund wurde angegeben, dass keine Vollzeittätigkeit gefunden wurde. Das galt für 57 Prozent der Frauen und 39 Prozent der Männer. Persönliche oder familiäre Gründe führten 16 Prozent der Frauen und 6,5 Prozent der Männer an. Jede siebente Frau und jeder vierte Mann wünschten keine Vollzeittätigkeit.

Mehr zur Beschäftigungssituation von Frauen und Männern in Sachsen-Anhalt in unserer Datenbank zur Lebenssituation hier.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

03.02.2005

 

Neuerscheinung: "Grenzgänge" von Sigrid Schmitz und Britta Schinzel

 

Die Publikation bietet Einblicke in die theoretischen Grundlagen und aktuellen Diskussionen der Gender Studies in den Technik- und Naturwissenschaften mit dem Ziel, den Dialog mit den Gesellschaftswissenschaften zu fördern. Die Autorinnen liefern eine Reihe von Beispielen, von der konstruktiven Veränderung von IT-Produkten beim E-Learning bis hin zur spannenden Frage der Wirkmacht »neuer« Körperbilder in der digitalen Bildkultur.


Das Buch kostet 22 € und ist erschienen im Ulrike Helmer Verlag.

 

Mehr Literatur zum Thema Gender Mainstreaming finden Sie in unserer Literaturdatenbank hier.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

01.02.2005

 

10 Jahre Weltfrauenkonferenz

 

Auf der 49. Frauenrechtskonferenz der Vereinten Nationen vom 28. Februar bis 11. März 2005 in New York wird der Stand der Umsetzung der "Pekinger Aktionsplattform" überprüft, die auf der Weltfrauenkonferenz in Peking im Jahr 1995 als Meilenstein in der Geschichte der internationalen Frauenbewegung verabschiedet wurde. Mit der Aktionsplattform wurde erstmals ein weltweites, in sich geschlossenes Konzept zur Gleichstellung von Frauen und Männern beschlossen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


zurück

© Gender Institut Sachsen-Anhalt GbR, G/I/S/A