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27.04.2005
Nach wie vor studieren wenige Frauen Natur- und Ingenieurwissenschaften
Wie das Statistische Bundesamt zum Girl’s Day mitteilt, waren im Wintersemester 2004/2005 nach vorläufigen Ergebnissen an deutschen Hochschulen rund 177 500 Studentinnen mehr eingeschrieben als noch vor zehn Jahren. Ihr Anteil ist in diesem Zeitraum kontinuierlich von 41% auf 48% gestiegen. Dagegen waren Frauen in technisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Fächern noch deutlich unterrepräsentiert: In der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften lag der Frauenanteil bei 37% und in den Ingenieurwissenschaften nur bei 21%.
Großes Interesse brachten Frauen den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften sowie der Veterinärmedizin entgegen. Sie waren hier mit einem Anteil von 70% bzw. 84% überdurchschnittlich stark vertreten. |
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IfD Institut für Demoskopie Allensbach |
20.04.2005
Studie "Zeitfenster für die Elternschaft" veröffentlicht
Die Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigt, unter welchen Bedingungen sich junge Menschen im Lebensverlauf für Kinder entscheiden. Zu den zentralen Ergebnissen zählen u.a.:
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Kinder werden immer später geboren
- höhere Qualifizierung verhindert Familiengründung
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lange Ausbildungszeiten sind familienfeindlich
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Mängel der Vereinbarkeit werden für gravierender gehalten als finanzielle Belastungen durch Kinder
Weitere Ergebnisse finden Sie in der Kurzfassung der Studie hier. |
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18.04.2005
Im höheren Alter nutzen Männer häufiger das Internet
Wie das statistische Bundesamt heute mitteilt, sind Männer in den höheren Altersgruppen dem Internet gegenüber aufgeschlossener als die gleichaltrigen Frauen. Im ersten Quartal 2004 gingen 44% der 55- bis 64-jährigen Männer gegenüber 29% der Frauen online. Bei den über 64-Jährigen öffnet sich die Schere noch weiter: In diesem Alter fällt der Anteil der Internet nutzenden Männer mit 19% dreimal so hoch aus wie bei den Frauen (6%). In jüngerem und mittlerem Alter ist die Internetnutzung von Männern und Frauen dagegen annähernd gleich. mehr.. |
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11.04.2005
Erste Ausgabe des "Monitor Familiendemographie" veröffentlicht
Die erste Ausgabe widmet sich den Fakten und Folgen niedriger Kinderzahlen, dem Kinderwunsch und zunehmender Kinderlosigkeit in Deutschland, sie zeigt unterschiedliche Trends der Familiengründung und der Familiengröße in Ost- und Westdeutschland und stellt das gesamtgesellschaftliche Konzept einer Nachhaltigen Familienpolitik vor.
Der Monitor erscheint vierteljährlich.
Die erste Ausgabe des Monitor finden Sie hier. |
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| empirica |
11.04.2005
Expertise "Lebensökonomie als (mögliches) Leitbild einer nachhaltigen Familienpolitik"
In der empirica-Expertise kritisieren die Autorinnen und Autoren, dass die bisherige Familienpolitik zumeist als "spezielle Sozialpolitik" begriffen wurde, der Effekt inzwischen jedoch nicht länger zu der veränderten Zielsetzung passe. Notwendig seien "ein verändertes Zeitmanagement im Lebensverlauf, ein ausreichendes Angebot an familienfreundlichen Dienstleistungen, insbesondere ein qualitativ gutes Betreuungsangebot für Kinder aller Altersgruppen ..., Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und mehr Familienorientierung in den Unternehmen". Kurzfassung der Expertise hier |
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08.04.2005
Frauen im Niedriglohnsektor überrepräsentiert
Mehr als ein Sechstel aller Vollzeit-Beschäftigten in Deutschland gehörte im Jahr 2001 zu den Geringverdiener/innen (17,4 %). Diese Quote ist seit Ende der 90er Jahre gestiegen, liegt aber immer noch nahe beim Durchschnitt aller EU-Länder. Ein überdurchschnittliches Niedriglohnrisiko tragen vor allem Frauen. So stellten Frauen im Jahr 2001 nur knapp 35 % aller Vollzeitbeschäftigten, aber 57 % der Niedriglohnverdiener/-innen.
Mehr dazu im IAB-Kurzbericht hier... |
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05.04.2005
Herzinfarkt-Sterblichkeit bei Frauen um ein Drittel höher
Das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, liegt bei Frauen um ein Drittel höher als bei Männern. Wie die Ludwigshafener Herzspezialistin Birgit Frilling am 31. März auf der Jahrestagung der Deutschen Kardiologengesellschaft (DGK) in Mannheim erklärte, sei die höhere Mortalität vor allem darauf zurückzuführen, dass das Herzinfarktrisiko von Frauen nach wie vor unterschätzt werde. Die Folge: Frauen mit einem Herzinfarkt werden später ins Krankenhaus eingeliefert und erhalten seltener die richtige Therapie als Männer. Erkrankungen des Herzens sind die Haupttodesursache von Frauen. Während die Sterblichkeit nach einem akuten Herzinfarkt stetig gesunken ist, liegt sie bei Frauen nach wie vor deutlich über der der Männer. mehr... |