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27.05.2005
Neues Gutachten zu "Alterung und Familienpolitik“ des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit veröffentlicht
In dem Gutachten zeigt der Beirat Wege für die Wirtschaftspolitik auf, um die negativen Auswirkungen des demographischen Wandels zu dämpfen.
Er empfiehlt u.a.:
· das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre anzuheben,
· das Berufseintrittsalter zu senken,
· die Frauenerwerbsquote zu erhöhen sowie
· die Zuwanderung für qualifizierte Erwerbstätige zu erleichtern.
Um die demographische Entwicklung selbst zu verändern, schlägt er Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor.
Das Gutachten können Sie hier herunterladen. |
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27.05.2005
Mehr Männer als Frauen starben an raucherspezifischen Krankheiten
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2005 mitteilt, starben im Jahr 2003 in Deutschland 40.865 Personen an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Neben Lungenkrebs (39 286 Sterbefälle) werden auch Kehlkopfkrebs (1.542 Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (37 Sterbefälle) zu den Folgeerkrankungen des Rauchens gezählt. Auffällig ist, dass an den genannten Todesursachen dreimal mehr Männer als Frauen starben.
Im Vergleich zum Jahr 1984 ist ein Anstieg dieser Todesursachen zu erkennen. Vor 21 Jahren starben mit 33.589 Personen knapp 4% an den oben genannten Krankheiten. Mit 27.931 gestorbenen Männern (84%) war deren Anteil an raucherspezifischen Todesursachen damals um mehr als fünfmal höher als der der weiblichen Gestorbenen. mehr...
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26.05.2005
Ford-Werke GmbH eines der familienfreundlichsten Unternehmen in Deutschland
Dies ist das Ergebnis des Wettbewerbs "Erfolgsfaktor Familie", bei der die Bundesregierung Unternehmen wegen ihrer familienfreundlichen Maßnahmen und für vorbildliches unternehmerisches Engagement für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auszeichnete.
Ford verfügt z.B. über die Kinderbetreuungseinrichtung "Ford Pänz", in der Beschäftigte ihre Kinder im Notfall in der Nähe des Arbeitsplatzes unterbringen können. Ebenso hat sich ein „Elternnetzwerk" gegründet, das Eltern dabei unterstützt, die Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Zur Betreuung von pflegebedürftigen, meist älteren Familienmitgliedern wurde das Mitarbeiternetzwerks "Arbeiten und Pflegen" gegründet. Des Weiteren werden verschiedene Teilzeit- und Telearbeitsmodelle angeboten. mehr... |
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25.05.2005
IAB-Forschungsbericht "Vorausschätzung der Erwerbsbevölkerung bis 2050" veröffentlicht
Der IAB Forschungsbericht bestätigt weitgehend die bereits bekannten Tendenzen: Die Deutschen werden immer weniger und immer älter. Unter Berücksichtigung der Geschlechterperspektive gehören zu den wichtigsten Erkenntnissen, dass die Bevölkerungszahl in den nächsten Jahren geringfügig, langfristig aber deutlich sinken wird. Vor allem jedoch wird die Bevölkerung altern, denn beinahe unabhängig von der Zuwanderung wird die Zahl der Jüngeren sinken und der Anteil der Älteren steigen. Nicht zuletzt deshalb ist die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, von 15 bis 64 Jahre (Erwerbsbevölkerung), vom demografischen Wandel noch stärker betroffen als die gesamte Bevölkerung. mehr... |
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24.05.2005
Chancengleichheit in der Arbeitswelt - Internationales Forum
Am 02. Juni 2005 findet in Naumburg ein Internationales Forum zur Chancengleichheit in der Arbeitswelt statt.
Das Forum bietet die Möglichkeit, dass Unternehmen, Beschäftigte, Politik und Verwaltung zum Thema Chancengleichheit (Maßnahmen, Ressourcen, Profit) miteinander diskutieren, welchen Handlungsbedarf es gibt und wie sie unterstützt werden können.
Neben zahlreichen Beiträgen zum Thema besteht in 2 Workshops die Möglichkeit, zum einen über "Chancengleichheit als betriebliches Thema -praktische Erfahrungen von Unternehmen" und zum anderen zur "Vereinbarkeit von Familie und Beruf - eine Handlungsstrategie für die Kommunalpolitik" zu diskutieren. Letzterer wird moderiert vom Geschäftsführer des Gender-Instituts Sachsen-Anhalt Thomas Claus.
Einladung, Programm und Anmeldeformular finden Sie hier
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17.05.2005
Chancengleichheit der Geschlechter in Schweden am besten - Deutschland auf Rang neun
Laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Genf ist die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Bildung am ehesten in den skandinavischen Ländern gewährleistet. Schweden liegt auf Rang eins, gefolgt von Norwegen und Island. Deutschland liegt an neunter Stelle und Ägypten belegt den letzten Platz. Allerdings hat man es in keinem Land geschafft, völlige Chancengleichheit herzustellen. Die Studie können Sie hier herunterladen. |
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09.05.2005
Gutachten "Nachhaltige Familienpolitik: Zukunftssicherung durch einen Dreiklang von Zeitpolitik, finanzieller Transferpolitik und Infrastrukturpolitik" erschienen
In dem Gutachten gibt Prof. Dr. Bertram Empfehlungen für Rahmenbedingungen, die es jungen Erwachsenen ermöglichen, ihr Leben gemeinsam mit Kindern zu planen und zu realisieren. Er hebt hervor, dass sich eine nachhaltige Familienpolitik durch einen Mix aus Infrastrukturpolitik, vor allem den Ausbau der Kinderbetreuung, Zeitpolitik durch eine familienfreundliche Arbeitswelt und neu ausgesteuerte finanzielle Leistungen zur gezielten Unterstützung von Familien auszeichnet. Das Gutachten finden Sie hier. |
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