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Fachtagung: "Vom Experiment zur Normalität - Bedeutung von Anwendungsprojekten für die Umsetzung von Gender Mainstreaming im regulären Verwaltungshandeln" (Arbeitstitel)
Gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt führt das G/I/S/A am 06. Oktober 2005 eine Fachtagung zu Gender Mainstreaming-Anwendungsprojekten durch. Zu den Zielen der Fachtagung zählen u.a.:
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Herausstellung des Mehrwertes von Gender Mainstreaming für die Qualität und Nachhaltigkeit von Verwaltungshandeln,
- Aufzeigen der Transfermöglichkeiten in Verwaltungsroutinen und entsprechende Empfehlungen für Handlungsoptionen,
- Darstellung der Ergebnisse der Entwicklung von Gender Mainstreaming-Kompetenz im Umsetzungsprozess und entsprechende verallgemeinerte Anforderungen und Empfehlungen,
- Ermöglichen des ressort- und hierarchieübergreifenden Erfahrungsaustausches (über die Projektbeteiligten hinaus) im Hinblick auf systematische Umsetzung von Gender Mainstreaming
- Anerkennung und Würdigung der Leistungen der Ressorts und der Projektbeteiligten durch Präsentation der Produkte,
Vormerkungen für eine Konferenzteilnahme richten Sie bitte an: marion.schmidt@g-i-s-a.de |
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29.07.2005
Am 13. Dezember 2004 ist die EU-Richtlinie 2004/113/EG zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen in Kraft getreten. Bezogen auf die private Krankenvollversicherung gestattet diese Richtlinie ab Ende 2007 nur noch geschlechterdifferenzierte Prämien bei neu abgeschlossenen Versicherungsverträgen, wenn diese durch Daten belegt werden, die entsprechende Prämienunterschiede rechtfertigen. Das im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Gutachten des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen analysiert die Konsequenzen dieser Richtlinie für die Frage einer Einführung von geschlechtereinheitlichen Tarifen in der privaten Krankenversicherung (Unisex-Tarife).
Zum Gutachten hier... |
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25.07.2005
Themenheft zu Gender Mainstreaming, Gleichstellung und Projekte
Die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland hat ein Themenheft zu "Frauen in Europa - Gender Mainstreaming, Gleichstellung und Projekte" herausgegeben.
Das Themenheft können Sie hier herunterladen. |
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22.07.2005
Handbuch "Schon abgehakt?" des Deutschen Frauenrates erschienen
Auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking wurde von den Teilnehmerinnen eine Aktionsplattform verabschiedet, in der verschiedene Gleichstellungs-ziele formuliert wurden. Viele dieser Ziele sind noch nicht verwirklicht.
Das Handbuch informiert zum einen über diese Ziele und zum anderen äußern sich Expertinnen zu Themen wie Gender Budgeting und Umwelt.
Das Aktionshandbuch finden Sie hier. |
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21.07.2005
Männer in Sachsen-Anhalt im Durchschnitt 4 Jahre jünger als Frauen
Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, ist das Durchschnittsalter der Frauen seit 1991 um 5,6 Jahre auf 46,2 Jahre gestiegen, bei den Männern um 6,2 Jahre auf 42,1 Jahre. Damit wurde Sachsen-Anhalts Bevölkerung pro Jahr um 5,5 Monate älter. Das ist einerseits durch die enorm gestiegene Lebenserwartung und andererseits durch die hohen Wanderungsverluste, vor allem junger Menschen, begründet. Die jüngsten Frauen leben im Ohrekreis und im Saalkreis mit einem Durchschnitt von 44,0 bzw. 44,1 Jahren. Die jüngsten Männer weisen der Altmarkkreis Salzwedel, der Ohrekreis, der Saalkreis und der Landkreis Stendal auf, wo das Durchschnittsalter zwischen 40,5 und 40,9 Jahren liegt. mehr... |
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20.07.2005
Frauen haben die Wahl!
Frauen haben nicht nur die Wahl, sie entscheiden sie auch. Deshalb hat genanet Wahlprüfsteine zum Themenfeld Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit entwickelt und der Spitzenkandidatin und den Spitzenkandidaten der Parteien zur Beantwortung geschickt. Sie sollen eine Orientierungshilfe bei der Wahlentscheidung bieten und befassen sich sowohl mit dem Gender Mainstreaming in diesen Themenfeldern und der Beteiligung von Frauen an umweltrelevanten Entscheidungen, als auch mit den Themen Energie und Klimaschutz, Gesundheitspolitik, Ernährung und VerbraucherInnenschutz, fragen nach Genderaspekten in der Forschung und geschlechterdifferenzierten Datenbereitstellung sowie der Verteilung der Haushaltsmittel... mehr... |
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19.07.2005
Literaturhinweis: "Architektinnen der Zukunft. Lokale Frauenprojekte im Kontext der Globalisierung"
oekom-Verlag: "Was bedeutet Globalisierung für den Alltag der Menschen? Wie beeinflusst sie die Entwicklungschancen von Menschen und Räumen? Wie wirkt sie hinein in Nachbarschaften, Familien, Biografien? Was bedeutet sie für die gesellschaftliche Situation von Frauen im lokalen Kontext? Vor dem Hintergrund dieser Fragen untersucht Christina Schachtner die Zeitdiagnosen und Zukunftsperspektiven von Mädchen- und Frauenprojekten aus 18 deutschen Städten und Regionen. Ihr Ansatzpunkt sind unterschiedliche Politikfelder wie Stadtentwicklung, Energie, Mobilität, Wohnen und Arbeiten oder "Eine Welt"."...
Schachtner, Christina: Architektinnen der Zukunft. Lokale Frauenprojekte im Kontext der Globalisierung, München 2005, 153 Seiten; 23,50 EUR; ISBN 3-936581-79-7 |
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12.07.2005
Frauenanteil bei den ProfessorInnen bei 14 %
Wie das statistische Bundesamt mitteilt, waren Ende 2004 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 502.700 Menschen beschäftigt. 51% (257.500) der Beschäftigten an den Hochschulen waren Frauen. Die Frauenanteile unterscheiden sich allerdings in Abhängigkeit von der ausgeübten Tätigkeit: Einem Frauenanteil von 69% beim nichtwissenschaftlichen Personal stand eine Quote von 31% beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal gegenüber.
Ende 2004 lehrten und forschten 38.200 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen. Stetige Zuwächse waren allerdings seit 1994 bei den Frauenanteilen innerhalb der ProfessorInnenschaft zu verzeichnen. Der Anteil der Lehrstuhlinhaberinnen stieg in diesem Zeitraum von 8% auf 14% an und erreichte nach vorläufigen Ergebnissen 2004 mit rund 5.200 einen neuen Höchststand. mehr... |
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08.07.2005
Anstieg der Eheschließungen in Sachsen-Anhalt
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gaben sich im Jahr 2004 in Sachsen-Anhalt 10.748 Paare das Ja-Wort. Innerhalb der letzten 14 Jahre war das der höchste Wert. Im Vorjahr wurden 9.314 Eheschließungen beurkundet. Bei 27 Prozent aller Paare war der Bräutigam 2 bis 4 Jahre älter als die Braut. Bei 25 Prozent aller Jungvermählten war der Mann 5 bis 9 Jahre und bei 20 Prozent weniger als zwei Jahre älter. Es gab auch größere Altersunterschiede: bei acht Prozent der Brautpaare war die Frau über 10 Jahre jünger als der Mann. In jeder fünften neu geschlossenen Ehe war der Mann jünger als die Frau. Bei 156 Paaren war die Braut mindestens 10 Jahre älter als ihr Partner. Zum Zeitpunkt der Eheschließung waren 70 Prozent der Männer und 68 Prozent der Frauen ledig, 29 bzw. 31 Prozent des männlichen bzw. weiblichen Geschlechts geschieden und ein Prozent verwitwet. |
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06.07.2005
Gutachten zu flexiblen Arbeitszeitmustern
Familienorientierte Arbeitszeitmuster verbessern die Balance von Familie und Beruf und gestalten die Arbeitswelt familienfreundlicher. Ergänzend zu betriebswirtschaftlich ausgerichteten Berechnungen zeigt ein neues Gutachten, dass familienorientierte Arbeitszeitmuster nicht nur positive Effekte für die Unternehmen und Erwerbspersonen, sondern auch auf makroökonomischer Ebene haben. Wenn mehr Frauen mit Kindern ihre Erwerbswünsche realisieren können, steigt das Arbeitskräftepotenzial. Infolge einer besseren Koordination von familiären und beruflichen Anforderungen ist ein Anstieg der Geburtenrate wahrscheinlich. Beide Entwicklungen führen im Ergebnis zu einem höheren wirtschaftlichen Wachstum.
Das Gutachten finden Sie hier. |
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05.07.2005
Langzeitstudie zur Studiensituation und studentischen Orientierungen veröffentlicht
Die Zusammensetzung der Studierenden nach dem Geschlecht hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt. Noch in den 60er Jahren waren Universitäten eine Domäne der Männer, mit einem Frauenanteil von 24 %. Mittlerweile sind an den Universitäten die Hälfte der Studierenden Frauen. Das ist eine Aussage des 9. Studierendensurveys, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlichte.
In allen Fächergruppen hat sich seit 1990 der Frauenanteil weiter erhöht. Insgesamt um fast zehn Prozentpunkte. Die Belegung der Fächer durch junge Frauen und Männer folgt weitgehend traditionellen Bahnen.
Die Studie können Sie hier herunterladen. |
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