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28.11.2005
Fast die Hälfte der Beschäftigten sind Frauen
Die Beschäftigung von Frauen hat seit Anfang der 90er Jahre deutlich zugenommen. Fast 49 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind Frauen; 1991 lag ihr Anteil noch bei 44 Prozent. Da Frauen drei Viertel aller Teilzeitstellen, aber nur ein gutes Drittel der Vollzeitarbeitsplätze besetzen, beträgt ihr Anteil am Arbeitsvolumen lediglich 41 Prozent. Gegenüber 1991 bedeutet dies aber immerhin eine Steigerung um fast drei Prozentpunkte, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer aktuellen Studie.
Die Studie können Sie hier herunterladen.
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18.11.2005
Familienbilder im Fernsehen
Familie in all ihren unterschiedlichen Ausprägungen ist auch im deutschen Fernsehen überall präsent. Doch die familienpolitische Debatte, die in Deutschland inzwischen alle gesellschaftlichen Gruppen erfasst hat, findet sich in den elektronischen Medien kaum wieder. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Grimme-Instituts im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die das Bild der Familie im deutschen Fernsehen untersucht hat.
zur Studie hier |
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17.11.2005
Broschüre "Einsteins Kolleginnen - Physikerinnen gestern und heute" veröffentlicht
Im Rahmen der Projektaktivitäten von "Gender im Einsteinjahr - Chancen für Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen" wurde heute in München die Broschüre "Einsteins Kolleginnen - Physikerinnen gestern und heute" präsentiert.
Sie soll jungen Leuten, ihren Eltern, Lehrerinnen und Lehrern beispielhaft zeigen, an welchen wichtigen Forschungsbeiträgen Physikerinnen schon zu Einsteins Zeiten arbeiteten. Sie soll die gegenwärtige und historische Rolle von Frauen in der Physik herausarbeiten und dokumentieren, dass viele Physikerinnen und ihre wissenschaftlichen Beiträge der breiten Öffentlichkeit sowie der Fachöffentlichkeit in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen kaum bekannt sind.
Die Broschüre finden Sie hier. |
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IFD Institut für
Demoskopie Allensbach
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15.11.2005
Kaum Veränderungen bei der Rollenverteilung bei der Hausarbeit
Laut einer aktuellen Allensbacher Umfrage scheint die Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen im Haushalt festgelegt wie ein ewiges Gesetz. Die Veränderungen, die man in den letzten Jahren beobachten konnte, sind marginal. Männer fühlen sich durchaus kompetent und werden auch von ihrem Lebenspartner dafür gehalten, wenn kleinere Reparaturen anfallen. Dass auf diesem Gebiet jeweils der Mann der kompetentere sei, betonten beide zu rund 80 Prozent.
Für die meisten anderen der anfallenden Hausarbeiten bleiben jedoch die Frauen in der Hauptsache zuständig. Wenn es darum geht, für Gäste zu kochen, stehen bei 71 Prozent der Paare die Frauen am Herd. Nur bei 5 Prozent greift der Mann zum Kochlöffel. mehr...
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11.11.2005
Nach wie vor geschlechtsspezifische Studienwahl von Frauen und Männern
„Bildungspolitische Anstrengungen, mehr studienberechtigte Frauen für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu begeistern, laufen offensichlich nach wie vor ins Leere“, so ein Ergebnis der Pilotstudie des HIS „Studienberechtigte 2005“.
Für die ingenieurwissenschaftlichen Kerndisziplinen Elektrotechnik und Maschinenbau interessieren sich nach wie vor stärker Männer: Dagegen streben Frauen gegenüber Männern überdurchschnittlich in die Lehramtsstudiengänge, Medizin, Sozialwissenschaften/ Sozialwesen oder Kultur-/Sprachwissenschaften. Die Studie können Sie hier herunterladen. |
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10.11.2005
Zahl der Frauen in Sicherheitsberufen steigt
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, arbeiteten im März 2004 in Deutschland nach den Ergebnissen des Mikrozensus 47.000 Erwerbstätige in Dienst- und Wachberufen als Werk-, Personenschutzfachkräfte sowie Detektive/Detektivinnen. Ihre Zahl blieb gegenüber Mai 2000 insgesamt konstant, jedoch hat sich der Anteil der Frauen, die in diesen so genannten Sicherheitsberufen arbeiten, erhöht: Während der Frauenanteil im Mai 2000 noch bei 13% gelegen hatte, stellten Frauen vier Jahre später bereits 17% der Erwerbstätigen in diesen Berufen. Der Männeranteil fiel entsprechend um 4 Prozentpunkte von 87% auf 83%. |
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08.11.2005
Jungen werden in Deutsch und Sachkunde benachteiligt
Jungen erhalten in der vierten Klasse bei gleicher Leistung in Deutsch und Sachkunde oft schlechtere Noten als die Mädchen. Dies geht aus dem in Dortmund vorgestellten dritten Band der internationalen IGLU-Studie zum Leseverständnis von Viertklässlern hervor. Jungen würden leicht benachteiligt, hieß es. Grund sei möglicherweise ein größeres Wohlverhalten oder mehr Fleiß der Mädchen.
Im Mittelpunkt der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung stehen unter anderem der Leseverständnisprozess, die Lesekompetenzen in sehr leistungsschwachen Ländern, orthographische Kompetenzen sowie die Beziehungen zwischen der Leseleistung und dem Textschreiben.
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03.11.2005
Literaturhinweis: "Alter und Geschlecht - Repräsentationen, Geschichten und Theorien des Alter(n)s"
Was ist Alter? Wann beginnt es? Wie wird es geschlechtsspezifisch gedeutet und bewertet? Welche Wahrnehmungen verbinden sich gesellschaftlich, kulturell und individuell mit dem Alter? Um die Beantwortung dieser Fragen geht es hauptsächlich in diesem Buch. Des Weiteren fragen in diesem Band Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen sowie MedizinerInnen danach, wie sich Traum und Realität vom langen Leben auf der Ebene individueller Erfahrungen auswirken, wie sich dies in gesellschaftlichen Entwürfen äußert und in welchen kulturellen Bildern und Erzählungen >>Alter<< vorgestellt wurde und wird.
Hartung, Heike (Hg.): Alter und Geschlecht. Repräsentationen, Geschichten und Theorien des Alter(n)s. September 2005, 286 Seiten, 26,80 €, ISBN: 3-89942-349-6
Weitere interessante Literatur zum Geschlechterverhältnis finden Sie in unserer Literaturdatenbank hier. |
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01.11.2005
Immer weniger Männer studieren Medizin
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltmännertag am 3. November mitteilt, waren im Wintersemester 2004/2005 rund 1.026.200 männliche Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben; 78.800 weniger als vor zehn Jahren. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Studierenden ist in diesem Zeitraum kontinuierlich von 59 % auf 52 % gesunken. Männliche Studierende waren in den Fächergruppen Veterinärmedizin (17%), Sprach- und Kulturwissenschaften (30%), Kunst/Kunstwissenschaft (36%) sowie in Humanmedizin (41%) deutlich unterrepräsentiert. Insbesondere in den Fächergruppen Veterinärmedizin (– 13 Prozentpunkte) und in Humanmedizin (– 13 Prozentpunkte) ist der Männeranteil gegenüber 1994/95 stark rückläufig. |
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