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März 2006

Bundesregierung_n 30.03.2006

 

Gendermonitor Existenzgründung 2004

 

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind vom Statistischen Bundesamt auf Basis des Mikrozensus erneut Angaben zur Existenzgründung ausgewertet worden. Entstanden ist der "Gendermonitor Existenzgründung 2004", der insbesondere gender-spezifische Gründungsaspekte fokussiert. So zeigt zum Beispiel die ermittelte genderspezifische Verteilung der Gründerpersonen im Haupt- und Zuerwerb, dass nach wie vor Gründungen im Haupterwerb männlich und Gründungen im Zuerwerb weiblich dominiert sind. Längerfristig betrachtet haben die Gründerinnen ihren Anteil aber ausgeweitet: Auf 100 Gründerinnen in 1996 bzw. 2004 entfielen im Haupterwerb 260 bzw. 229 Gründer und im Zuerwerb 65 bzw. 58 Gründer.

 

Zum Download des Existenzgründungsberichts (pdf) 

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Statistisches Bundesamt 29.03.2006

 

Vorläufige Ergebnisse zum Abschluss von Ausbildungsverträgen 2005 veröffentlicht

 

Nach aktueller Mitteilung des Statistischen Bundesamtes setzte sich der Abwärtstrend auch 2005 fort. So schlossen bundesweit 232 000 weibliche Jugendliche einen Ausbildungsvertrag ab, das sind 2,2% (-5 300) weniger als im Vorjahr. Die Zahl der männlichen Jugendlichen mit einem neuen Ausbildungsvertrag nahm ebenfalls um 2,2% ab (-7 400). Damit blieb der Anteil von Frauen unverändert bei 41,5%. Zu beachten ist jedoch, dass Frauen häufiger als Männer eine rein schulische Berufsausbildung, zum Beispiel in Sozial- oder Gesundheitsdiensberufen, durchlaufen.

In Sachsen-Anhalt war der Abwärtstrend gegenüber 2004 im Vergleich aller Bundesländer mit 5,4% weniger neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge am höchsten.

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier .

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Logo FHG0Logo Fraunhofer-Gesellschaft 27.03.2006

 

Gender-Aspekte in der Forschung

 

Unter diesem Titel wurde gerade eine Publikation veröffentlicht, die im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Gesellschaft entstanden ist (vergl. Aktuelles vom 20.01.2006). Die Publikation enthält einen Leitfaden zur Bewertung von Gender-Aspekten in Forschungsvorhaben sowie dessen Anwendung auf konkrete Fallbeispiele.
Die Beispiele stammen aus den Bereichen von Informations- und Kommunikationstechnologien, Life Sciences und Werkstoffe, Produktion und Arbeitswissenschaften, Energie und Umwelt sowie Verkehr.

Das Buch (178 S.) ist zu beziehen über: Fraunhofer IRB-Verlag Stuttgart,

                                                           ISBN: 3-8167-7003-7

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Statistisches Bundesamt 17.03.2006

 

Ein Vergleich der Geburtenentwicklung in Deutschland

 

.. zeigt, dass sich die Kinderzahl je Frau in den letzten Jahren im Durch-schnitt nicht wesentlich verändert hat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel die Geburtenziffer in den Jahren 2001 bis 2004 relativ gleich aus (1,34-1,36).
Damit wurde das zum Ersatz der Elterngeneration notwendige Niveau von etwa 2,1 Kindern je Frau weiter unterschritten. Innerhalb Deutschlands gab es ebenfalls sehr unterschiedliche Entwicklungen.

 

Mehr Details hier in der Pressemitteilung

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Statistisches Bundesamt 14.03.2006

 

Anteil der BerufsschülerInnen - Schuljahr 2005/2006

 

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes besuchen im laufenden Schuljahr rund 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen in Deutschland. Das sind 0,3% weniger als im Jahr 2004/2005.
In den Berufsschulen im dualen System, der zahlenmäßig größten Schul-art des beruflichen Schulwesens, sank die SchülerInnenzahl dagegen
um 0,9%. Der Anteil von Mädchen bzw. jungen Frauen daran blieb mit 45% nahezu gleich.

 

Zur Pressemitteilung

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13.03.2006

 

Blickpunktband "Frauen in Deutschland 2006" erschienen

 

Die vom Statistischen Bundesamt herausgegebene Neuauflage vermittelt einen aktuellen Überblick über die Situation von Frauen und Mädchen (51% der gegenwärtigen Bevölkerung Deutschlands) im familiären, gesellschaft-lichen und beruflichen Umfeld. Die darin enthaltenen Daten sind sowohl gerichtet an ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen als auch an die interessierte Öffentlichkeit, wie die Leseprobe zeigt.

 

Zum Download des kompletten Bandes hier .

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Bundesregierung_n 10.03.2006

 

Karrierek(n)ick Kinder: Mütter in Führungspositionen ein Gewinn für Unternehmen

 

... unter diesem Titel wurde gerade das Ergebnis einer von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebenen Studie präsentiert. Sie zeigt: "Familienbezogene Kompetenzen und Führungskompetenzen wie Gelassenheit, Organisationsfähigkeit und Pragmatismus greifen ineinander und verstärken sich gegenseitig. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Unternehmen eine flexible Arbeitsorganisation und ein familienfreundliches Klima fördern."

Mehr dazu lesen Sie hier .

 

Zu Auszügen aus der Studie

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10.03.2006

 

Broschüre zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Europa

 

Die nunmehr auch online veröffentlichte Broschüre der Europäischen Kommission erläutert die von der EU eingesetzten Instrumente zur För-derung der Gleichstellung von Frauen und Männern, darunter Gender Mainstreaming,  und geht gleichzeitig auf die Geschlechterdimensionen wichtiger Politikbereiche ein. Abschluss bildet eine Betrachtung zu Zukunft und Weiterentwicklung der europäischen Gleichstellungspolitik.

 

Zum Download der Broschüre

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09.03.2006

 

Neue statistische Daten zu Frauen und Männern in der EU

 

Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften, hat Daten und Tabellen über Frauen und Männer in der EU25 veröffentlicht, darunter u.a. zu:

  • Lebenserwartung (2004): Frauen 81,2 Jahre/ Männer 75,1 Jahre
  • Studierende (2003): Frauen 55%/ Männer 45%
  • Arbeitslosenquote : Frauen 9,6%/ Männer 7,6%
  • Beschäftigungsquote: Frauen 56%/ Männer 71%.

Lesen Sie die komplette Mitteilung hier .

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Statistisches Bundesamt 07.03.2006

 

Verdienste 2005 - noch immer große Unterschiede zwischen den Geschlechtern

 

Zum Weltfrauentag am 8. März zeigt das Statistische Bundesamt ebenfalls auf, dass die durchschnittlichen Verdienstunterschiede von Frauen und Männern auch 2005, abhängig von Wirtschaftsbereichen und Qualifikationsniveau, in Deutschland noch immer hoch sind. So verdienten u.a. vollzeitbeschäftigte Frauen im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe durchschnittlich 2.539 Euro, das sind rund 20% weniger als der Durchschnittsverdienst der Männer mit 3.182 Euro.

Auf europäischer Ebene wird der Verdienstabstand zwischen den Ge-schlechtern mit Hilfe des Indikators "Gender Pay Gab" dargestellt (durchsschnittlicher Bruttostundenverdienst der Frauen zu den Männern).
Dieser Gender Pay Gab bewegt sich für Deutschland in den letzten 10 Jahren zwischen 21 und 23%. Der Durchschnittswert der europäischen Länder und ihrer Beitrittskandidaten lag demgegenüber 2004 bei 15%.

 

Zur kompletten Mitteilung des Statistischen Bundesamtes hier .  

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Statistisches Bundesamt 07.03.2006

 

Studienanfängerinnen 2005

 

Unter der Überschrift "Zahl der Woche - Frauen haben wenig Interesse am technischen Studium" teilt das Statistische Bundesamt heute mit, dass auch im Studienjahr 2005 bei jungen Frauen kein steigendes Interesse an einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studium festzustellen war. Nach vorläufigen Ergebnissen stagnierte der Anteil an Studienanfänge-rinnen in Mathematik/Naturwissenschaften bei 40%, während er in den Ingenieurwissenschaften sogar um einen Prozentpunkt auf 20% sank.
Das Interesse der Studienanfängerinnen konzentrierte sich auch 2005 wieder auf die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (Frauen-anteil: 73%) und Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (66%).
In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften war das Geschlechterverhältnis mit 51% fast ausgeglichen.

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07.03.2006

 

Geschlechtsunterschiede beim Erwerb von Sprachkompetenz

 

Deutsche Schülerinnen und Schüler zeigen in Deutsch und Englisch gravierende Leistungsunterschiede. Das ist das Ergebnis der DESI-Studie "Deutsch Englisch Schülerleistungen International", die am 3. März im Rahmen der Kultusministerkonfernz vorgestellt wurde. Die Studie enthält unter Punkt 4 auch "Neue Aussagen zu Geschlechtsunterschieden". Konkret wird festgestellt, dass Mädchen bei sprachbezogenen Kompetenzen den Jungen schon in der Grundschule überlegen sind. In der 9. Klasse beträgt dieser Leistungsvorsprung dann in Deutsch 41 und in Englisch 31 Punkte auf der DESI-Skala.

 

 Zusammenfassung zentraler Ergebnisse der DESI-Studie

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07.03.2006

 

Frauen und Männer in der Wissenschaft

 

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförde-rung (BLK) hat Ihren Bericht "Neunte Fortschreibung des Datenmaterials zu Frauen in Führungspositionen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" nunmehr als Broschüre veröffentlicht.
Der Bericht zeigt insgesamt, dass sich der Trend der Vorjahre weiter fortsetzt: Der Anteil von Frauen unter Promovierten, Habilitierten und in Führungspositionen Berufenen steigt langsam aber stetig. Eine dem Be-völkerungsverhältnis entsprechende Beteiligung von Frauen und Männern in der Wissenschaft bzw. ein Bewusstseinswandel bei allen an Bildung und Wissenschaft Beteiligten ist jedoch noch nicht erreicht. Hier besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf.

 

Zum Download der Broschüre hier .

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06.03.2006

 

Analyse zu Geschlechterverhältnissen in den Nachrichten

 

Am 8. März endet eine dreiwöchige weltweite Kampagne "Wer macht die Nachrichten?". Hintergrund der Kampagne ist das "Global Media Monitoring Project" (GMMP), das 2005 zum dritten Mal durchgeführt worden ist, um die Geschlechterverhältnisse in den Hauptnachrichten der Medien zu analysieren. Die deutschen Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg des Anteils von Frauen in den Nachrichten in den letzten zehn Jahren: von 12% im Jahr 1995 auf 22% im Jahr 2005. Den Spitzenwert innerhalb Europas erzielte Belgien mit einem Frauenanteil von 31%, gefolgt von Schweden (30%) und Finnland (29%).

Mehr Informationen finden Sie hier

 

Download der Analyse aus 2005 .

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Statistisches Bundesamt 06.03.2006

 

Erwerbslosigkeit in Europa ist geschlechterdifferenziert

 

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben es Frauen auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor schwerer als Männer: Während im Jahres-durchschnitt 2005 in Deutschland 8,8% der männlichen Erwerbspersonen erwerbslos waren, lag die Erwerbslosenquote bei Frauen bei 9,5%.

In den meisten europäischen Staaten waren die Verhältnisse ähnlich. Besonders starke Geschlechterdifferenzen zeigten sich in einigen süd-europäischen Ländern. So war in Griechenland der Erwerbslosenanteil der Frauen im Jahr 2005 mit 15,5% mehr als doppelt so hoch wie der der Männer mit 6,2%. Auch in Spanien, Italien und Luxemburg stellt sich Erwerbslosigkeit offenbar in besonderem Maße als ein weibliches Problem dar.

 

Lesen Sie hier mehr zur Erwerbslosenquote in Europa 2005  

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06.03.2006

 

EU-Kommission sagt geschlechterspezifischer Benachteiligung
weiter den Kampf an

 

Im gerade verabschiedeten "Fahrplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2006-2010" schlägt die EU-Kommission u.a. vor, die Einrichtung eines Europäischen Gender-Institutes zu unterstützen, sämtliche derzeit bestehenden EU-Gleichstellungsbestimmungen zu überprüfen, verstärkt auf Fragen der geschlechterspezifischen Benachteiligung aufmerksam zu machen, dafür zu sorgen, dass der Gleichstellungsaspekt in allen Politik-bereichen berücksuichtigrt wird, und auf bessere geschlechterspezifische statistische Daten zu drängen.
Der Fahrplan zielt auch darauf ab, die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu beseitigen, die Work-Life-Balance zu verbessern, Gewalt und Menschenhandel zu Bekämpppfen, Gender Budgeting zu unterstützen und die Gleichstellung der Geschlechter innerhalb und außerhalb der EU zu förden. 

 

Zum Download des Fahrplanes

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ZWD Logo 03.03.2006

 

Frauenanteil in den Parlamenten - weltweit

 

Auf jeden fünften Parlamentssitz, der im vergangenen Jahr zur Wahl stand, wurde eine Frau gewählt. Damit stieg der Frauenanteil in den Abgeord-netenhäusern weltweit von 15,7% (2004) auf 16,4% (2005). Der Frauen-rechtskommission der Vereinten Nationen ist das längst nicht genug. Noch bis zum 10. März befasst sie sich deshalb im Rahmen ihrer aktuel-len Sitzung mit der Frage, wie eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an politischen und gesellschaftlichen Prozessen erreicht werden kann.

 

Zur Mitteilung von gestern

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Statistisches Bundesamt 02.03.2006

 

Frauenspezifische Todesursachen 1984-2004

 

Das Statistische Bundesant teilt mit, dass im Jahr 2004 17.950 Frauen an Brustkrebs starben. Dies entspricht 4% aller Todesfälle bei Frauen. Gleichzeitig lag der Anteil von Brustkrebs an den durch Krebs verursachten Todesfällen bei Frauen 2004 bei 17%. Damit ist Brustkrebs bei Frauen die am häufigsten zum Tode führende Krebsart.

 

Zur Pressemitteilung

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ZWD Logo 02.03.2006

 

Chancengleichheit in der Privatwirtschaft

 

Am 27. Februar hat die Bundesregierung eine zweite Bilanz zur Chancen-gleichheit in der Privatwirtschaft vorgelegt. Auf deren Basis soll geprüft werden, ob über die freiwillige Vereinbarung aus dem Jahre 2001 hinaus auch verbindliche Instrumente für die Umsetzung von Chancengleichheit in der privaten Wirtschaft notwendig sind.
Ein Antrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen "Gleich-stellung auf dem Arbeitsmarkt verwirklichen - Innovationshemmnis Männer-dominanz beenden" steht dazu am 9. März im Bundestag auf der Tagesordnung.

 

Mehr Informationen dazu hier

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01.03.2006

 

Neue Wege für Jungen

 

Ähnlich wie bei Mädchen ist die Berufswahl von Jungen vielfach geschlechtsspezifisch geprägt und orientiert sich noch immer an typisch männlichen Rollenbildern. Vor diesem Hintergrund hat sich das Vernetzungsprojekt "Neue Wege für Jungs" zur Aufgabe gestellt, die Lebensentwürfe von Jungen stärker auf die Arbeitsteilung in der Familie zu orientieren und sie auch auf bisher eher mädchenorientierte Berufe aufmerksam zu machen. Das Projekt unterstützt mit einem Service-Büro Initativen und Einzelpersonen, die speziell Jungen die Möglichkeit geben, Rollenvielfalt und Chancengleichheit als persönlichen Gewinn zu erfahren. Es wendet sich neben den Jugendlichen bundesweit an LehreInnen, BerufsberaterInnen, Eltern, aber auch an interessierte Unternehmen.

 

Weiter Informationen finden Sie hier

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01.03.2006

 

Echte Gleichstellung bleibt in allen EU-Staaten ein Wunschtraum

 

Der Lohnabstand zwischen den Geschlechtern ist in Deutschland noch größer geworden. Das zeigt der Gleichstellungsbericht, den die EU-Kommission gerade veröffentlicht hat. Danach erhielten Männer im Jahr 2004 pro Arbeitsstunde durchschnittlich 23 Prozent mehr Geld als Frauen. Fünf Jahre zuvor lag der Unterschied bei 19 Prozent.
Einen Rückschritt bei der Lohnkluft haben neben Deutschland nur Spanien, Dänemark, Finnland, Belgien, Portugal und die Slowakei zu verzeichnen. In 14 der 25 Mitgliedsstaaten hat sich die Einkommensschere dagegen verringert, in vier Ländern ist sie gleich geblieben.
Als Gründe werden insbesondere genannt: die "Nichteinhaltung der Rechtsvorschriften zur Gleichheit des Arbeitsentgeltes" sowie "struktuelle Ungleichheiten", wie ein beschränkter Zugang von Frauen zu Aus- und Weiterbildung oder geschlechtsspezifische Stereotype.

 

Zum Download des EU-Berichtes , Berichte 2005 und 2004 hier

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Letzte Änderung:  08. Juni 2006, 10:42:20 Uhr
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