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April 2006

Statistisches Bundesamt 26.04.2006

 

Geschlecht und Erwerbstätigkeit als Unterhaltsquelle 1991-2004

 

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat das Statistische Bundesamt geschlechtsspezifische Daten zum Lebensunterhalt aus Erwerbstätigkeit im Vergleich von 1991 bis 2004 ermittelt. Demnach verlor in dieser Zeit die Erwerbstätigkeit insbesondere für den Lebensunterhalt von Männern an Bedeutung. Lebten 1991 noch 56% der Männer von ihrem Lohn oder Gehalt, so waren es 2004 nur noch weniger als 47%. Bei Frauen sank der Anteil im gleichen Zeitraum von 34% auf knapp 33%.

Gründe für diese Entwicklung sind u.a. die Zunahme der Arbeitslosigkeit und der steigende Bevölkerungsanteil von RuheständlerInnen.

 

Die Pressemitteilung mit allen Daten finden Sie hier .

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25.04.2006

 

Studienanfängerinnen 2004/2005

 

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes zum Girls´Day (Mädchenzukunftstag) am 27. April waren Frauen in technisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Studiengängen auch im Studienjahr 2004/2005 weiterhin deutlich unterrepräsentiert; der Anteil von Studien-anfängerinnen betrug beispielsweise

- in Physik 21%

- in Maschinenbau/Verfahrenstechnik 17%

- in Verkehrstechnik/Nautik 10%

- in Elektrotechnik 9%.

 

Zur Pressemitteilung

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19.04.2006

 

Einführung von geplantem Elterngeld muss ein Beitrag zur Gleich-stellung der Geschlechter in Deutschland sein

 

Nach heutiger Meldung unterstützt der DGB die geplante Einführung von Elterngeld ausdrücklich als einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern und hält dabei den gesetzlichen Anreiz für die so genannten Vätermonate für zwingend erforderlich.

Befragungen zeigten, dass in Deutschland mehr als die Hälfte der Männer unter 44 Jahren das geplante Elterngeld als Angebot betrachtet, sich stärker an der frühkindlichen Erziehung beteiligen zu können.

 

Zur kompletten Pressemitteilung

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18.04.2006

 

Geschlecht und PC-Kenntnisse

 

Wenn es um den Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten im Umgang mit Computer und Internet geht, setzen Männer eher auf PC-Literatur und Lern-CD-ROMs als Frauen. 35% der Männer haben sich damit ihre PC-Kenntnisse erworben. Der Anteil der Frauen, die PC-Bücher und Lernsoft-ware verwenden, war dagegen nur knapp halb so groß (17%). Dafür hat jede fünfte Frau schon einmal privat einen PC-Kurs besucht - bei den Männern war es nur jeder Achte.

 

Zum Auszug aus der Studie des Statistischen Bundesamtes hier

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Statistisches Bundesamt 13.04.2006

 

Neue Berechnungen zur Lebenserwartung von Frauen und Männern

 

Das Statistische Bundesamt hat auf Basis einer neuen Modellrechnung zur Schätzung der Lebenserwartung nach Geburtsjahrgängen berechnet, dass sich für ein neugeborenes Mädchen des Jahrgangs 2004 eine Lebens-erwartung von 87,8 bzw. 90,4 Jahren ergibt; ein neugeborener Junge des Jahrgangs 2004 dagegen 81,7 bzw. 84,9 Jahre alt werden könnte.

 

Zur Pressemitteilung

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Statistisches Bundesamt 13.04.2006

 

Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern in der Industrie noch immer groß

 

Das Statistische Bundesamt hat heute die vorläufigen Ergebnisse bezüglich der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen in Deutschland im Januar 2006 vorgelegt. Demnach beträgt z.B. der Verdienstabstand in % der Männerverdienste noch immer:

- 18,8% im produzierenden Gewerbe/ Arbeitnehmer

- 24,9% im produzierenden Gewerbe/ Arbeiter

- 27,7% im produzierenden Gewerbe/ Angestellte;

und das obwohl bei Betrachtung der Veränderungen zum Vorjahr die Frauen leicht besser als die Männer abgeschnitten haben.

 

Die komplette Mitteilung können Sie hier lesen (pdf).

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ZWD Logo 10.04.2006

 

Vereinbarung zur Umsetzung der Gleichstellung in der Privatwirt-schaft nur wenig bekannt

 

Die vorgenannte Vereinbarung, die 2001 von Bundesregierung und Spitzenverbänden der Wirtschaft als Alternative zu einem Gleichstellungs-gesetz geschlossen wurde, ist im Ergebnis einer jüngst im Management von deutschen Unternehmen durchgeführten Befragung nur wenig bekannt: 53% der Befragten kannten die Vereinbarung, nur in 25% der befragten Unternehmen wurden überhaupt genderdifferenzierte Personalstatistiken geführt. Solche Statistiken sind aber eine erste wichtige Voraussetzung, um wirkungsvolle Gleichstellungsmaßnahmen zu planen.

So war eine Feststellung der Ende März von der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführten Tagung "Geschlechterdemokratie im Betrieb: gleiche Verhältnisse - gleiche Chancen" die, dass wenn kein rechtlicher Druck ausgeübt werden könne, öffentlicher Druck der einzige Weg zur Chancen-gleichheit sei.

 

Lesen Sie den kompletten Artikel hier .

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05.04.2006

 

Neues vom Projekt "Neue Wege für Jungs"

 

Das im Frühjahr 2005 bundesweit gestartete Pilotprojekt, welches Jungen neue Wege für die Berufs- und Lebensplanung aufzeigen will,  geht in die nächste Phase. Gesucht werden schulische und außerschulische Projekte und Initiativen, die Angebote für Jungen - nicht nur am Girl´s Day - Mädchen-Zukunftstag - sondern auch darüber hinaus anbieten und deren Vertreter/innen bereit sind, darüber an einer Befragung teilzunehmen. Die Ergebnisse sollen Erkenntnisse über Umfang, inhaltliche Ausrichtung und Wirkung von Jungenprojekten liefern.

 

Mehr Informationen finden Sie hier .

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04.04.2006

 

Bewusst gestalten! Haltungen zur geschlechtsbezogenen Arbeit

 

... ist der Titel einer Broschüre, die von der Landesjugendkammer in der Evangelischen Landeskirche herausgegeben wurde und sich mit dem Thema: Geschlechtsspezifisch, geschlechtsbewusst und Gender Main-streaming auseinandersetzt. Ausgehend von einer Grundlagendarstellung zum Thema werden Übungen zur Gruppenarbeit sowie Veranstaltungs-konzepte für die Jugendarbeit vorgestellt.

 

Die  Broschüre ist als Druck kostenlos zu bestellen unter heitmann@kirchliche-dienste.de und steht als pdf-Datei hier zum Download zur Verfügung.

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03.04.2006

 

Arbeitshilfe Gender Mainstreaming in Kommunen

 

Unter dem Titel "Chancengleichheit braucht Ideen. Eine Arbeitshilfe zur Umsetzung von Gender Mainstreaming und Gender Planning in den Kommunen" ist vom Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg eine Broschüre herausgegeben worden. An ihrer Erstel-lung haben Vertreterinnen und Vertreter des Städtetages, Landkreistages und Gemeindetages Baden-Württemberg sowie Vertreterinnen des Fach-beirates Gender Mainstreaming mitgewirkt.

 

Zum Download der Broschüre hier . Interessierte können die Broschüre  auch bestellen unter broschueren@sm.bwl.de .

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