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August 2006

25.08.2006

 

Geschlecht oder gesund?

 

Erst langsam wird in Deutschland zum Thema, was in anderen Ländern schon fast ein "alter Hut" ist: Männergesundheit - Frauengesundheit.

Dieses weite Thema umfasst dabei nicht nur medizinische Unterschiede zwischen Frauen und Männern, "Frauenkrankheiten" und "Männerkrankhei-ten", sondern das gesamte Umfeld, in dem Gesundheit "stattfindet".

Die Dokumentation zu einer Fachtagung unter dem Thema "Geschlecht oder gesund? - Männer und Gesundheit" wurde jetzt von der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlicht. Vor dem Hintergrund von Gender Mainstreaming wird hier das Thema auf verschiedenen Ebenen diskutiert und es werden Impulse für die Praxis gesetzt,

 

Zum Dokument hier (pdf)

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23.08.2006

 

Neuerscheinung "Gender Mainstreaming" von Christiane Burbach und Peter Döge

 

Das bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienene Buch (ISBN 3-525-60425-4, € 24,90) gewährt Einblicke in Umsetzungsprozesse von Gender Main-streaming in staatlichen, nichtstaatlichen und kirchlichen Einrichtungen. Darüber hinaus werden Perspektiven aufgezeigt, wie Gender Mainstreaming in Hochschulen, Wissenschaft, Technik, im Gesundheitswesen und in der Justiz konzeptionell angelegt und inhaltlich ausgestaltet werden kann.

Die Autoren verstehen Gender Mainstreaming so, dass Frauen und Männer in einem gemeinsamen Lernprozess ihr Alltagshandeln auf unterschied-lichen Ebenen reflektieren und gegebenenfalls korrigieren sollen (Frauen und Männer auf der Gender-Schulbank). 

 

Mehr zum Thema Gender Mainstreaming finden Sie auch in der

Literaturdatenbank des G/I/S/A.

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22.08.2006

 

Internetnutzung in Deutschland bei 58 Prozent

 

Das ist ein Ergebnis des (N)ONLINER Atlas 2006, den die Initiative D21 und TNS Infratest jetzt im Rahmen des Informatikjahres vorgestellt haben.

Erstmals seit 2001 kommt der größere Zuwachs der Internetnutzung aus dem Osten der Bundesrepublik. Nach den aktuellen Zahlen legen im Osten die Männer mit 4,6 Prozentpunkten zu (+1,6 Prozentpunkte im Westen). Bei den Frauen stieg der Anteil um 4,0 Prozentpunkte im Westen gegen-über +3,1 Prozentpunkten im Osten. 

Damit liegt das Verhältnis Männer-Frauen unter den Onlinern nun bei 54:46 Prozent (55:45 Prozent in 2005). Weitere geschlechsspezifische Daten zur Internetnutzung finden Sie in dieser Untersuchung ab Seite 42.

 

Download des (N)ONLINER Atlas 2006  (pdf)

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17.08.2006

 

Mutter-Vater-Kinder-Los

 

Unter diesem Titel hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Expertise von Frau Dr. Barbara Stiegler veröffentlicht, die eine Analyse des Geburtenrück-ganges aus der Geschlechterperspektive  enthält.

Die Autorin kommt darin u.a. zu dem Schluss, dass dort wo Leitbilder gelebt werden, die die Berufstätigkeit der Frauen (Mütter) genau so beinhalten wie die Betreuungsverpflichtungen für Kleinkinder durch Väter, die Entscheidung, Kinder zu bekommen offensichtlich Frauen und Männern gleichermaßen leichter fällt. Gleichzeitig wird von ihr im Sinne der Chancengleichheit für Kinder für die Übernahme gesellschaftlicher Verant-wortung für Erziehung und Bildung von Kindern plädiert.

 

Zum Download  der Expertise (pdf)

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15.08.2006

 

Mädchen und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren

 

... heißt ein Projekt des Deutschen Feuerwehrverbandes, welches im Rahmen des Modellprogramms "Generationenübergreifende Freiwilligen-dienste" des BMFSFJ durchgeführt wird.

Männer sind in der Feuerwehr noch immer deutlich überrepräsentiert. 2004 waren noch nicht einmal 10% aller Feuerwehrleute Mädchen und Frauen. Das Projekt möchte deshalb verstärkt Mädchen und Frauen für die Feuer-wehr gewinnen, aber auch längerfristg die Veränderung existierender männerdominierter Strukturen und den Abbau diskriminierender Einstel-lungen innerhalb der Feuerwehr bewirken.

 

Mehr zum Projekt unter http://www.feuerwehrfrauen-netzwerk.org

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Bundesregierung_n 15.08.2006

 

Geschäftsstelle für das Europäische Jahr der Chancengleichheit in Deutschland eingerichtet

 

Das Jahr der Chancengleichheit 2007 bietet für Deutschland die Chance, aus einer europäischen Perspektive heraus das Thema  Gleichstelliung der Geschlechter im Lande neu in den Blickpunkt zu rücken.

Zur Umsetzung der Ziele des Jahres hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) nunmehr eine nationale Geschäftsstelle eingerichtet. Diese ist wie folgt zu erreichen:

- Telefon: 030/ 24089-119

- Fax:      030/ 24089-133

- E-Mail:  christine.franzius@bag-wohlfahrt.de

 

Informationen der EU-Kommission zum Jahr der Chancengleichheit 2007 finden Sie hier

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09.08.2006

 

Rauchen bei Jugendlichen beider Geschlechter out

 

Für Jugendliche in Deutschland verliert das Rauchen zunehmend an Attraktivität. Das zeigen die Ergebnisse einer soeben erschienenen Reprä-sentativerhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), in der Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren zu ihrem Tabakkonsum befragt wurden.

Es ist ein Rückgang der Raucherquote bei weiblichen und männlichen Rauchern gleichermaßen zu beobachten. Der Nieraucheranteil stieg bei den jungen Männern von 42 Prozent in 2003 auf 46 Prozent in 2005, bei den jungen Frauen von 41 Prozent in 2003 auf 44 Prozent in 2005.

 

Einen Download der Befragung "Förderung des Nichtrauchens" der BZgA finden Sie auf der BZgA-Webseite (pdf).

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02.08.2006

 

1. Österreichischer Männerbericht erschienen

 

Das österreichische Bundesministerium für soziale Gerechtigkeit, Generationen und Konsumentenschutz (BMSG) hat den ersten österrei-chischen Männerbericht herausgegeben.

Themen sind Jungen, männliche Jugendliche und Männer in verschiedenen Rollen und Lebenssituationen. Über Männergesundheit, Väterrollen und Scheidungsfolgen wird ebenso berichtet wie z.B. über Identitätsfindung und Stereotype.

 

Zum Download des Berichtes hier (pdf)

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01.08.2006

 

Gender Mainstreaming und Chancengleichheit von Frauen und Männern in den EU-Beitrittsländern Polen, Tschechien und Ungarn 

 

Als Bedingung für ihren Beitritt mussten sich die neu aufgenommenen Länder den Standards der EU angleichen und das EU-Recht übernehmen. Zu diesen Beitrittskriterien ghörte u.a. auch die Umsetzung des Grund-satzes der Chancengleichheit von Frauen und Männern und des Gender Mainstreaming.

Der IAB-Forschungsbericht Nr.13/2006 beschreibt u.a. Ideal und Realität der Geschlechtergleichheit in den neuen EU-Ländern Polen, Tschechien und Ungarn (Zusammenfassung und Ausblick).

 

Zum Download des Forschungsberichtes

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