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September 2006

27.09.2006

 

Bevölkerungsdaten in Sachsen-Anhalt

 

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt zum "Weltseniorentag" am 01. Oktober mitteilt, waren Ende des Vorjahres von den 2,5 Millionen Einwohnern des Bundeslandes 22,4 Prozent über 65 Jahre alt. Damit setzte sich der Prozess der allmählichen Alterung der Bevölkerung weiter fort. Während im Jahr 1990 jeder 7. Sachsen-Anhalter zu den über 65jährigen gehörte, zählte im Jahr 2005 schon jeder 5. dazu.

Der Frauenanteil erhöht sich dabei mit zunehmendem Alter als Folge der Kriegsverluste der Männer und der höheren Lebenserwartung des weib-lichen Geschlechts. Im Jahr 2005 lag der Frauenanteil in Sachsen-Anhalt bei den Personen über 65 Jahre bei 60 Prozent und bei den über 85jährigen sogar bei 78 Prozent.

 

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26.09.2006

 

Zur aktuellen Situation von Frauen und Männer in der betrieblichen Berufsausbildung

 

Betriebliche Ausbildungsplätze werden noch immer nicht im gleichen Umfang mit Frauen und Männern besetzt - das zeigen die Daten des aktuellen IAB-Betriebspaneels aus dem Jahr 2005. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellt dazu in seinem  Kurzbericht u.a. fest, dass nur 44% der westdeutschen und 40% der ostdeutschen Auszubildenden weiblich sind. Auch die Verteilung auf die Berufe (Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten ) ist nach wie vor sehr unterschied-lich: Die von Frauen stark besetzten Dienstleistungsberufe sind häufig in kleinen, die mehr von Männern besetzten technischen Berufe in Mittel- und Großunternehmen zu finden. Ein Fazit daraus ist, das Berufswahlspektrum zu erweitern. Dazu müssen überholte Rollenvorstellungen bei den auszu-bildenden Betrieben, aber auch bei den jungen Frauen aufgebrochen wer-den. 

 

Zur IAB-Studie  (pdf)

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25.09.2006

 

EU-Untersuchung bescheinigt Leibnitz Universität Hannover hervor-ragende Gender-Maßnahmen

 

Im Rahmen einer Studie zur Feststellung von "best practice"-Beispielen in Europa hinsichtlich der Gender-Qualität von öffentlichen und privaten Organisationen, die im Bereich "Information Society Technologies" tätig sind, wurde die Leibnitz Universität Hannover zur Teilnahme ausgewählt. Nach den ersten Zwischenergebnissen wird die Hochschule unter den 300 Teilnehmenden bereits unter den besten zehn Institutionen geführt.

 

Zur kompletten Presseinformation

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20.09.2006

 

Männer, Machos, Memmen

 

Gewalt hat viele Ursachen. Ein entscheidender Faktor dabei ist Gender - das soziale Geschlecht. Jugendgewalt geht überwiegend von Jungen aus, "Junge-Sein" und "Mann-Sein" werden immer noch sehr stark mit Gewalt und Aggression in Verbindung gebracht.

Im Projekt "Männer, Machos, Memmen" wurde in München von Mai 2004 bis April 2006 mit verschiedenen Methoden beispielhaft erprobt, über-kommene Männlichkeitsvorstellungen zu hinterfragen und ein Männlich-keitsverhalten von Jungen zu fördern, das hinführt zu einer gleichberech-tigten, gewaltfreien und von gegenseitigem Respekt getragenen Beziehung zwischen den Geschlechtern.

 

Der Abschlussbericht steht jetzt als Download (pdf) hier zur Verfügung.

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Statistisches Bundesamt 15.09.2006

 

Todesursachenstatistik 2005

 

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es in Deutschland im Jahr 2005 rund 1,5% mehr Sterbefälle als im Vorjahr (insgesamt 830.227 Personen, davon 388.554 Männer und 441.673 Frauen).

Noch immer sterben z.B. mehr Frauen als Männer infolge von Kreislauf-erkrankungen, da sie im Durchschnitt älter werden als Männer und an Kreislauferkrankungen insbesondere ältere Menschen versterben.

Weitere Angaben zu geschlechtsspezifische Todesursachen sowie Angaben zum Vergleich der Sterblichkeit nach Bundesländern finden Sie hier .

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