Formen/Arten von Gender Mainstreaming-Kompetenz-Bildung,

die Sie beim G/I/S/A nachfragen können:

  • Auftaktveranstaltungen
  • Workshops
  • Coaching
  • Experten/innen-Runden
  • Tagungen und Konferenzen

Die verschiedenen Formen von Veranstaltungen sowie die eingesetzten Methoden sind sowohl selbständig
als auch in wechselnder Form in einem gesamten Gender Mainstreaming-(Bildungs-)Prozess einsetzbar. 

Entscheidend ist, in welcher Phase der Umsetzung von Gender Mainstreaming sich Bildungsnachfrager/innen befinden.

Für Bildungsveranstaltungen (Auftaktveranstaltungen, Workshops, Seminare, Trainings) sichert das G/I/S/A grundsätzlich Qualitätsstandards.                                         


Auftaktveranstaltungen

stehen meist am Anfang von Gender Mainstreaming-Prozessen. Diese Form von Veranstaltungen wird gegenwärtig, entsprechend dem tatsächlichen Stand der Implementierung von Gender Mainstreaming in Organisationen und Projekten am meisten nachgefragt.

Ziel dieser Auftaktveranstaltungen soll sein, die Grundlagen für die Ausprägung von „Gender Mainstreaming-Kompetenz“ (Verknüpfung von Erkennen gleichstellungsrelevanter Aspekte im jeweiligen Tätigkeitsfeld und Umsetzung der Erkenntnisse im praktischen Handeln) zu legen.

Wesentliches Ziel von Auftaktveranstaltungen ist es deutlich zu machen, dass im notwendig folgenden, weiteren Prozess der Organisationsentwicklung im Sinne einer integrativen Gleichstellungspolitik (Gender Mainstreaming) andere, meist spezifische, Bildungsveranstaltungen nötig werden.

Insofern ist die Bezeichnung "Auftakt" wörtlich zu verstehen.

Solche Art von Bildungsveranstaltung soll mindestens einen Umfang von 2 Tagen haben, nur dann lassen sich die Zielstellung, wie oben beschrieben, wirklich erreichen. 

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Workshops

Form von Bildungsveranstaltung

Die Gesraltung von Bildungsveranstaltungen in Form von Workshop bildet die wirksamste Methode der Gender Mainstreaming-Bildung. Bereits Auftaktveranstaltungen tragen schon weitgehend Workshopcharakter. Im Kontext spezifischer fachpolitischer Themen und Zusammenhänge arbeiten die Teilnehmenden weitgehend unter Einsatz verschiedenster Methoden und unter fachlicher Begleitung von Expertinnen und Experten.

Thematische Workshops 

Eine weitere Veranstaltungsform bilden thematische Workshops, bei denen Expertinnen und Experten zu einem jeweiligen Fachthema Aspekte der Chancengleichheit unter Gender Mainstreaming-Aspekten bearbeiten, Erfahrungen austauschen und Anforderungen an die jeweils im Gender Mainstreaming-Prozess umzusetzenden Aufgaben herausarbeiten.

Hierbei kann die Palette der Themen nicht eingegrenzt werden. Jegliches Fachthema ist geeignet, die Relevanz und Notwendigkeit geschlechterbezogener Sichtweisen zu erörtern.

Dabei ist es ein Grundsatz, in den Workshops die AkteurInnen der unterschiedlichen Handlungsebenen, wie der konzeptionell-politischen, der ausführenden und auch die der Zielgruppen (Betroffenen-)-Ebene an der Themenbearbeitung zu beteiligen. Diese Vorgehensweise wird der Komplexität der Themenbearbeitung gerecht und ermöglicht gleichzeitig den hierfür notwendigen Perspektivenwechsel.


Coaching

Coaching zielt auf Klärung und Wahrnahme individueller Verantwortungsnahme von Führungskräften in unterschiedlichen Hierarchieebenen ab.

Durch das Coaching soll einerseits die konsequente Umsetzung der Gender-Perspektive im beruflichen Alltag unterstützt werden (z.B. Reflexion der eigenen Geschlechterrolle im Kontext der Rolle als Führungskraft in Bezug auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren geschlechtstypischen Verhaltensmerkmale, wie Kommunikations- und Kooperationsstile, Lebenswirklichkeiten etc. als Qualitätsmerkmal von sozialer und personaler Kompetenz). Andererseits wird die Implementierung des Gender Mainstreaming in die Organisation begleitet (z.B. Planung einzelner Umsetzungsschritte in den konkreten Verantwortungsbereichen).


Experten/innen-Gespräche

 

Um Gender Mainstreaming erfolgreich umsetzen zu können, bedarf es des Wissens und der Erfahrungen von Expertinnen und Experten der verschiedensten Fach- und Politikbereiche sowie von Expertinnen und Experten, die speziell im Feld von Gender und Gender Mainstreaming kompetent sind.

 

Aktivitäten und Akteurinnen im Gender Mainstreaming sind vielfältig in ihren Konzepten, Arbeitsweisen und Voraussetzungen, doch oft wenig koordiniert und vernetzt. Es gilt daher, einen fachlichen Austausch zu fördern, um dringend notwendige Qualitätsstandards zu entwickeln und zu etablieren. Speziell zu diesem Thema hat sich am G/I/S/A ein Arbeitskreis von zwölf Expertinnen und Experten konstituiert

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Das G/I/S/A lädt alle InteressentInnen zur vernetzten Arbeit ein und steht als Kompetenzzentrum ebenfalls anderen Netzwerken zur Verfügung. 

 


Konferenzen und Tagungen 

 

Die Form von Veranstaltungen tragen ebenfalls ein hohes Potenzial an Kompetenz-Entwicklung und Erweiterung. Sie dienen der gemeinsamen, oft organisationsübergreifenden Strategieentwicklung, dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung.  

Spezielle Formen können hier sein Open Space und Zukunftswerkstatt.

Über die durchgeführte und geplante Veranstaltungen erfahren Sie hier mehr... 

Letzte Änderung:  06. Juni 2005, 12:33:01 Uhr
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